Yoga . Fitnes im Grünen – was bisher geschah

CoV-bedingte geschlossene Yoga- und Fitness-Studios und ein strahlender Frühling haben mich mit meiner Yogamatte ins Freie getrieben – und dieses Feeling wollte ich gerne mit anderen Yoga-Begeisterten teilen – daher entstand mein Angebot YOGA . FITNESS im Grünen – und dank Bodo´s Einsatz kann ich die Organisation über eine kleine, feine Website administrieren.

Die Wochen-Vorschau der Wetter-App entscheidet grundlegend, wann ich meine Einheiten anbiete – allein: im Juni gab es dann doch leider einige spontane wetterbedingte Absagen ☹!

Wien zeichnet sich wahrlich aus – zahlreiche Grünanlagen in unmittelbarer bis fuß- und/oder radläufig zu erreichender Nähe – doch auch da gibt es einige Tücken:

Bei städtischen Parkanlagen müssen gewerbsmäßig betriebene Sport-/Fitnesseinheiten angemeldet und bezahlt werden – trifft bei meinem Angebot grundsätzlich nicht zu, da ich nur auf Spendenbasis Yoga/Fitness-Einheiten anbiete.

Wenn nebenan gerade eine denkmalgeschützte Fassade mit viel Karacho sandgestrahlt / gekärchert wird, sodass ich schreien muss, um mich verständlich zu machen, ist der Entspannungsfaktor so ziemlich ganz am untersten Level.

Wenn beim Ausrollen der Matte auf der Wiese Millionen von kleinen Mücken aufsteigen, die ihr Revier dann mutig verteidigen, kann es durchaus sein, dass die Schleimhäute in Mund und Nase mit Insektenfleisch in Berührung kommen.

Bedenken sollte man, dass sich das Rauschen der starkbefahrenen Begleitstraßen stadtein- /-auswärts in der Senke des Donaukanals zwischen 1. und 20. Bezirk zu einer lärmgewaltigen Kaskade aufbäumt.

Bei starkem Wind mutiert der Yogi zum Fliegenden Holländer.

Und ich habe bislang nicht gewusst, dass die Polizei auch über die Prater Hauptallee, die eigentlich den Läufer*innen und Radfahrer*innen vorbehalten ist, mit dem seit dem Corona-Lockdown so immens lauten Sirenengeheule düst – und das genau dann, wenn ich zur Endentspannung aufrufe!

 

Und trotzdem: es ist ein extrem wohltuender Start in den Tag bzw. Arbeitstagausklang – einfach im Freien bekannt-routinierte Sonnengrüße und andere spontan-improvisierte Asanas zu üben!

Jetzt haben die Fitness-Studios wieder offen – und ich bin gut ausgelastet – aber das urbane Naturerlebnis mag ich trotzdem nicht missen!

Was ich mir natürlich wünschen würde, wäre ein Mehr an Teilnehmer*innen – derzeit sind es vorwiegend eher nur Einzeleinheiten -, aber ich kann verstehen, dass die meisten von uns ihr soziales Leben nach dem Lockdown und gerade jetzt im Sommer wieder aufleben lassen wollen – die übervollen Schanigärten sind der beste Beweis dafür!

 

Meinen YOGA . FITNESS im Grünen-Cocktail werde ich jedenfalls weiter mixen – vielleicht kommst DU mal vorbei, um zu kosten?!

Halbmarathon virtuell

2020 wird es so gut wie keine Volksläufe geben – die Wien Marathon konnte nicht stattfinden, und auch der für den Herbst 2020 erhoffte Österreichische Frauenlauf wurde gestern offiziell zu Grabe getragen. Auch international wagt sich heuer keiner an ein Event dieser Größenordnung!

Laufen kann man aber doch auch sehr gut alleine – keine Frage, aber so mancher Läufer / so manche Läuferin braucht dann doch den Nervenkitzel, den ein Wettbewerb unweigerlich mit sich bringt.

Not macht im wahrsten Sinne und tatsächlich erfinderisch: Österreich läuft / walkt / geht – gemeinsam – einsam – einfach VIRTUELL!

Freie Zeiteinteilung an den Tagen 15. bis 17. Mai.

Freie Streckeneinteilung, nur ehrliche 5 km, 10 km, 15 km oder 21,1 km sollen es sein!

Geringe Startgebühr, je nachdem, ob man auf Startnummer, Medaille, Urkunde und Goodiebag steht.

Ihr dürft dreimal raten, wer unter den knapp 3.200 Läufer*innen österreichweit auch dabei war … natürlich: ICH!
Und für welche Strecke habe ich mich entschieden? … natürlich: die Halbmarathon-Distanz!

Am Freitag gab es morgens leider so viel Regen, dass ich meinen „Start“ auf Samstag früh verschieben musste. Um 04:50 war ich bereits putzmunter und mega-motiviert. Am Vortag hatte ich mich noch für den Prater als „Laufplatz“ entschieden – zum einen, weil der Prater einfach prädestiniert ist für Langstreckenläufe, zum anderen, weil´s dort einfach natürlicher ist als am Donaukanal entlang. Zur Feier des Tages habe ich mir dann noch eine Lauf-App heruntergeladen bzw. auf meiner Laufuhr, die Zeit- und Streckenmessung aktiviert – Dinge, die ich sonst nie benutze, weil ich einfach laufe, weil ich laufen will und dazu weder motivierende Computerstimmen noch sklavisches Erreichen von Einzel-Zielen brauche!

Auf los ging´s los – in einem normalen, gemütlichen Trab, keine Wettbewerbsgeschwindigkeit, dafür vollkommene mentale Gelassenheit, auch dann noch, als ich die Prater Hauptallee das zweite Mal in voller Länge lief. Kaum andere Läufer*innen um diese Uhrzeit, und wenn ja, nur verstreut – der Prater gehörte de facto mir allein! Die Morgenluft frisch und rein, der Durst gering, von Schwächeeinbruch keine Rede – bis zum Schluss! Herrlich!

Die Endzeit natürlich deutlich entfernt von meinen bisherigen Wettbewerbsergebnissen – was soll´s!-, dafür waren es ein paar Kilometer mehr als die geforderten 21,1 km. Ich brauche keine Urkunde, keine Medaille – virtuell ein Teil vom Großen gewesen zu sein, hat irgendwie Spaß gemacht – aber es wird wohl bei dem einen Mal sein, denn mir ist klar geworden: ich kann jederzeit (m)einen persönlichen Halbmarathon laufen – denn schließlich geht es mehr um ungezwungene Freude als um selbstauferlegte Besessenheit!

Immer schön in Bewegung bleiben!

Man soll es nicht für möglich halten – “dank” COVID-19 habe ich zwar wieder die Liebe zum Bloggen, sprich zum Gedanken-Niederschreiben, entdeckt, aber kaum mehr ein Wort über meine sportlichen Aktivitäten verloren! Bin ich faul und fett geworden? Hat mein Gluteus Maximus in den mittlerweile vier Wochen, die ich mittlerweile auf dem Barhocker verbracht habe, maximale Ausmaße angenommen? Hat mein “Bingo-Muskel” (Trizeps!) die Festigkeit von Schwabbelpudding erreicht? Ist meine Bauchdecke mittlerweile so gewellt wie die Dachhaut beim Haus gegenüber? Haben sich meine festen Wadeln in dürre Zahnstocher verwandelt und meine muskulös-definierten Oberschenkel in ein Cellulitis-Paradies?

Sicher nicht!

So sehr ich es vermisse, meine schweißtreibenden, humorvollen und motivierenden Stunden (Bodywork, Spinning, Yoga) im Fitness-Club zu leiten, habe ich nun doch viel mehr Zeit für mich!

Ich gehe 5-6 Mal in der Woche in der Früh laufen, kombiniert mit einem kurzen Stopp, wo ich Kräftigungsübungen einbaue – 20 Liegestütze, 100 flotte Situps, manchmal auch noch Squats und anderes – je nach Lust und Laune. Wenn ich dann – zu Bodo´s großer “Freude” – verschwitzt heimkomme, rolle ich noch für ein paar Minuten meine Yogamatte aus, versuche, den durchs Laufen steifen Unterrücken mit ein paar Sonnengrüßen wieder geschmeidig zu machen und pumpe mir im Kopfstand möglichst viel Energie ins Hirn. Da sind dann gute zwei Stunden mit gesund-aktivierender Bewegung verstrichen – und um 8 Uhr sperrt dann das homeoffice auf. Zugegebenermaßen verbringe ich dann aber den ganzen Tag mehr oder weniger im Sitzen (wie im “realen” Leben auch); da ist es dann sogar eher Bodo, der mich zum kurzen Aufstehen animiert bzw. zwingt – Achtung: vorher alles abspeichern!!!

Und wenn der Tag sich dann langsam Richtung Feierabend neigt, das Notebook runtergefahren und der “clean desk”-Zustand hergestellt wird (dh alles wegräumen, was an Arbeit erinnern könnte), weiß Bodo, dass es jetzt gleich “ernst” wird – mein “privates Yogastudio” zwischen Vorraum und Küchenbereich bzw. zwischen Wohn- und Schlafbereich (wo halt im Miniloft am besten Platz für die Matte ist und vor allem keine Dachschrägen behindern) öffnet gleich! Bodo wehrt sich zwar vehement mit Händen und Füßen gegen Sonnengruß, Baum, Krähe und sonstige Positionen, aber er respektiert mein Tun, indem er sich während der folgenden 60 … 90 Minuten, die ich auf der Yogamatte verbringe, still und leise beschäftigt, sprich: er widmet sich seiner Workstation. Aber – und das finde ich süß, nett und aufmerksam – holt er aus unserem animalischen Dekofundus, der derzeit aus Schafen, Hasen und Vögeln besteht, ein paar Exemplare und platziert diese vor meiner Matte – ob als stumme Zuschauer oder als kritische Jury, habe ich noch nicht ganz herausgefunden.

So gesehen: ist mein Popo weiterhin “altersgerecht” knackig, mein Bauch trotz Naschereien halbwegs definiert, die Schenkel sind zum Anbeißen und die Oberarme optisch stark! –

und Nein: heute habe ich KEIN Foto von mir!

Glaub an Dich und greife nach den Sternen

Eine Woche ist es her, da hatte ich einen echt guten Flow – bin seit etlichen Jahren des inneren Widerstands wieder einmal beim Vienna City Marathon mitgelaufen – wohlweislich aber nur in der halben Distanz. Zu mehr – ehrlicherweise – haben Ehrgeiz und Motivation nicht gereicht, insbesondere, weil in der Vorbereitungszeit weder Körper noch Geist dazu bereit waren, auch samstags früh morgens aufzustehen und 2 bis 3 Stunden laufen zu gehen. Und was ich im Training morgens nicht leiste, das passiert auch zu späterer Tageszeit nicht mehr – shoppen, putzen, lesen, faulenzen, mit Bodo was unternehmen … wo lassen sich da dann noch 3 Stunden schweißtreibende Bein- und Lungenarbeit unterbringen? Außerdem gehört die Wiener Streckenführung nicht zu meinen beliebtesten – beim letzten 42-km-Start bin ich deswegen auch bei Kilometer 27 einfach stehen geblieben …

Also bin ich 2-3 Mal pro Woche – einfach so – laufen gegangen, 75 … 80 … 90 Minuten, seltener auch länger. Kein Druck, kein Stress, einfach dem Restschlaf und der Müdigkeit weglaufend, morgens zwischen 5:30 und 7:00 Uhr.
In der Woche vor dem Start natürlich Unruhe, Bauchweh, Ängste, Zweifel, noch wenig Vorfreude, …
Erst beim Abholen der Startnummer kamen positivere Gedanken hoch, die Ziffer 14617 bekam mit einem Mal einen spritzig-prickelnden Beigeschmack – auch wenn nicht durch Drei teilbar. Ein neues Shirt im Lagenlock, ein neues Bustier, weich und in Koralle – ich denke: Jetzt bin ich bereit für den Start!

Das Wetter am Sonntag: kühl, aber sonnig und wenig Wind – ich bin mir sicher, alle 40.000 am Start spürten die good vibes, insbesondere, als das 200 m² große Transparent mit dem Erste Bank Slogan #GlaubanDich über alle ungeduldig wartenden Köpfe hinweg gezogen wurde …

Glaub an Dich! Jawohl! Ich glaube an mich!

Dieses Mantra hat mich unbewusst/bewusst auf den beinahe kurzweiligen 21 km begleitet. Vom ersten Schritt, den ich über die Startlinie machte, bis zum letzten Hüpfer über die Ziellinie hatte ich einen positiv bestäubten Flow. Alles, was mich nur irgendwie negativ hätte beeinflussen können, wurde wie durch Magie ausgeblendet. Die vielen Mitläuferinnen nur ein buntes Bild und kein Hindernis, das Überholen gelang mit Leichtigkeit, das Ausweichen mit der nötigen Flexibilität, den leichten Anstieg bis nach Schönbrunn kehrte ich ins Gegenteil um, beim letzten Kilometer wurde nochmals kurz der Turbo eingeschaltet – nur an den beiden langsamen Läufern wenige Meter vor dem Ziel kam ich nicht vorbei – was soll´s: ich kam fast zeitgleich mit dem schnellsten Mann ins Ziel …. ok, ok: ertappt: der lief natürlich die doppelte Strecke!

Zugegeben: Kurz am Start war ich ein bisschen neidisch auf alle Startnummern, die sich als total-distance zu erkennen gaben; knapp vor dem Ziel, wo sich die 42 von den 21 km trennten, war ich versucht, auch auf der linken Spur zu bleiben. Aber dann im Ziel, tief ausatmend und den menschenüberfüllten Einlaufbereich langsam gehend verlassend, war´s dann doch total ok – besonders für meine Waden und Oberschenkel!

Angenehme Erschöpfung und gleichzeitig viel positive Energie – was kann man sich mehr wünschen? Ich muss nicht unbedingt zu den Sternen gelangen, ich bin einfach happy, dass ich es noch “kann” – die Zeit meiner persönlichen Geschwindigkeits-Bestzeiten sind zwar vorbei (aber: mit 1:49 auch nicht gar so übel), aber ich glaube, dass die Zeit meiner persönlichen Mental-Bestzeiten eben erst begonnen hat – Ich glaube an mich!

Lucksa und Bosack

Wir nähern uns langsam, aber sicher unserer Wanderroute für 2018. Schön, wenn man samstags noch im Bett liegt, das Tablet griffbereit ist und man sich durch Europa durch-googelt …
Was schon vorhanden ist, sind unsere neuen Rucksäcke! Nach 2017 war klar, dass es einen Change geben muss: kaputte Reißverschlüsse, aufgerissene Gurte, nicht mehr die Nase 100%ig umschmeichelnde Gerüche – so kann es nicht weitergehen!
Unsere Recherchen haben uns bald zu zwei Modellen von Osprey geführt, einem amerikanischen Hersteller (hoffentlich keine Geschäftsbeziehungen mit dem dortigen Ober-Boss?!): für den Herrn ATMOS AG und für die Dame AURA.
Die Anprobe beim Outdoor-Profi hat schnell ergeben: YES!
Bodo hat sich spontan für das Modell in Gras-Frosch-Grün / Absinthe Green entschieden. Für mich war aus der Farbauswahl nur die Ausführung in Gamma Red akzeptabel. Ganz ehrlich: passt ein Rainforest Green zu meinem Teint? Oder wie kann man nur auf die Idee kommen, einen Wanderrucksack in Silver Streak, also einem hellen Grau, für outdoor-tauglich zu erklären (vielleicht als Tarnung, um den Schneeleoparden nicht zu verscheuchen?)?


Jetzt sind sie da, die beiden schmalen, sehr gut um die Hüfte sitzenden und im leeren Zustand fast federleichten Familienzuwächse – neugierig, wie sich unser Zusammenleben entwickeln wird. Beim Ausprobieren haben wir schon bemerkt, dass über die Jahre gewohnte Handgriffe an den einzelnen Gurten oder die Anordnung von Außentaschen und Reißverschlüssen nunmehr neu erlernt werden müssen.

Klar: Familienzuwachs muss auch einen Namen bekommen!
Lucia + Rucksack = Lucksack = Lucksa = Lusa (?)
Bodo + Rucksack = Bodsack = Bosack = Bosa (?)
Lucksa und Bosack gefallen mir spontan am besten – aber es darf gerne mitgevotet werden!

Und was passiert mit den beiden treuen, aber nunmehr ausrangierten Begleitern der letzten 10 Jahre? Wir werden sie in die „Gruft“ bringen, einer Organisation, die Menschen, die ihre Zeit auf der Straße verbringen, unterstützen – und Bodo´s nunmehr nicht mehr gebrauchter, aber dafür frisch gewaschener Schlafpolster soll einem anderen Kopf den Schlaf versüßen!

300 HRS YogaTeacherTraining im Finale

Das Glas der 300 HRS ist am vergangenen Sonntag mit einem wohltuenden “Finale” voll geworden.

300 Stunden, im Zeichen der Vergänglichkeit so schnell vergangen wie ein tiefer Pranayama-Atemzug, so intensiv wie ein beherztes Adjustment!

300 Stunden, in denen ich tolle Menschen näher kennenlernen durfte:

Romana – die uns mit so viel Herz und Seele durch dieses TeacherTraining geführt hat, dass damit alle unsere Yogamatten überzogen sind wie mit einer dauerhaften Emailschicht!

Sascha – der Samstag nachmittags sicher lieber ein S(h)avansana gemacht hätte als uns den Blick für Anatomie, Asanas und Adjustments zu schärfen!

Christa – der ruhende Pol, das willige Adjustment-Model und immer mit Kopien für alle präsent!

Und dann natürlich:

Anna – die uns abseits der Potlucks stets mit oberösterreichischem Brainfood bei Laune gehalten und sich dann mitmal der Challenge „zu zweit auf einer Yogamatte“ gestellt hat!

Beate – die uns mit ihrem trockenen Humor immer wieder zu Zuckersüßem verführt und gerne mit Gurt von links heraus unterrichtet hat!

Denise – die mit einer ordentlichen Portion Tapas und viel Yoga-Fashion von Linz nach Wien geradelt kam – nice to meet you!

Elisabeth – die mit Abstand die meisten Polster um sich geschart, aber trotz Schmerzen jedem Sitting tapfer standgehalten hat!

Eva – die sich allem mit bewundernswerter Achtsamkeit gewidmet und uns gezeigt hat, dass sich grüne Zucchini zu herrlichen Desserts verwandeln lassen!

Flo – die, ein bisschen wie Peter Pan zwar, wohl als einzige den philosophischen Ein- und Zugang zu den Upanischaden gefunden hat!

Helga – die stets ruhig, besonnen und gelassen war (bei 3 Töchtern und 2 Hunden kein Wunder!) und ihre Yogamatte derzeit über den großen Teich ausbreitet!

Joanna – die uns mit ihrer bühnenreifen Aussprache aus der Irritation herausgeführt und uns Gewaltfreie Kommunikation vorgelebt hat!

Karen – die sich tapfer Sita´s Redefluss gestellt und uns mit ihrer amerikanischen Unbekümmertheit bezaubert hat!

Lisi – die mit ihrer herzlich-süßen Fröhlichkeit einige müde Yogamatten zum Lachen gebracht und gerne ihren Mangosalat mit uns geteilt hat!

Moni – die, so zart und fein, immer unaufgeregt und flott mit dem Mop hinter uns nachgewischt hat und wo wir uns noch ein Gitarrenkonzert erhoffen!

Nuschin – die ihr yogisches Sein speziell den Schultern und Füßen gewidmet hat – so schlank, wie sie ist, können sich gerne andere mit Bauch-Beine-Po beschäftigen!

Tina, die Große – die uns alle mit ihrer fohlenhaften Grazie beim Portrait-Shooting ordentlich übertroffen hat!

Tina, die Kleine – unser Küken mit der prägnanten Haarpracht und einer Stimme wie Bonny Tyler, die uns „Alten“ gezeigt hat, dass wir uns für Speckröllchen und Falten nicht schämen müssen!

Ute – die uns mit ihren frischen und direkten Kommentaren leider viel zu selten über den Mittags-Blues hinweggeholfen hat!

Und:

Lucia (= das eine Ich) – die es geliebt hat, frühmorgens das Mediationszimmer zu „möblieren“, die es aus Sicht der Kolleginnen mit dem Yoga allerdings doch etwas zu sportlich nimmt (was mir beim etwas verpatzten Teacher-Sample Tränen bereitet hat), die ein paar Seelenverwandte gefunden hat (komischerweise aus dem Jahrgang 66), die im Laufe der Zeit durchs besser Kennenlernen einige Vorurteile gegenüber der einen oder anderen Kollegin über Bord geschmissen hat, die mit dem Abschauenden Hund nach intensiver Disziplinierung doch wieder Freundschaft schließen konnte …

und …
die diese Zeit trotz frühem Aufstehen und dichtem Wochenendprogramm (FR-SO) doch sehr genossen hat!

OM Shanti Shanti Shanti

Pic.Graph und Yoga.Fant

Mein 300 Hrs YogaTeacherTraining nähert sich langsam, aber sicher dem Ende. Zum Abschluss muss/darf/soll jeder vom Kurs 3 Yoga-Einheiten ausarbeiten: Ich habe wirklich lange herumgetüftelt, um eine Einzel-Yoga-Einheit, eine Gruppen-Yoga-Einheit und einen Yoga-Workshop zu erstellen, habe geformt, gefeilt, umgeworfen, neu zusammengestellt und schlussendlich vor eine paar Tagen erst den Redaktionsschluss eingeläutet.

Beschreibungen und Anleitungen sind endlich in Wort und Satz gebannt, das Layout einheitlich vorbereitet. Nur etwas Wesentliches hat noch gefehlt! Das Internet ist zwar voll von Bildmaterial und UTube-Videos zum Thema Yoga, aber meine Arbeit muss in ihrer Gesamtheit eine persönliche Note bekommen! Was so viel heißt wie: entweder zeichne ich Strichmännchen in diversen Asanas … oder: ich stelle mich selbst als Model auf die Probe!

Die Entscheidung fiel mir nicht schwer, habe ich doch “zufälligerweise” einen passionierten semi-professionellen Fotografen an der Hand!

Spiegelreflexkamera und genug Speicherkapazität sind das eine – doch was ist mit dem richtigen “Bühnenbild”? Inspiriert von den schönen Yoga-Aufnahmen auf Gozo vom Dezember letzten Jahres (dazu gab´s natürlich einen Blog!) hätte ich die Aufnahmen gerne im Freien gemacht. Allerdings war kein wirklich schöner Platz zu finden, auch nicht im Arsenal mit den vielen Backsteinbauten. Und dann natürlich das herbstlich-unbeständige Wetter – für stundenlanges Posieren und Abdrücken nicht sehr einladend. Was dann? Kurz dachte ich an eine leerstehende Bürofläche neben meinem Projektbüro. Zuletzt sprach aber der Pic.Graph ein Machtwort: das Fotostudio soll in den eigenen 4 Wänden sein! Gut und schön, aber wo? Keine durchgehend weiße oder einfärbige Wand, zu viel Dachschrägen und Fensterflächen. In einer Truhe fand ich dann unsere frühere Tagesdecke in einem sonnigen Gelb mit Batikmotiv – ideal! Fixiert an der Bücherwand, davor meine inspirierende grüne Yogamatte – fast wie im Freien!

Was trägt das Model? Auf jeden Fall die neue high-waist Tight in Schwarz-Anthrazit mit unaufgeregt-zufällig eingestreuten Dots. Dazu nur ein Bustier von Victoria Secret´s Sport – dem Model ist heiß vor Aufregung! Die Pose des reverse warriors ist eine meiner liebsten  Asanas – hier leicht abgewandelt:

Die Kamera ist am Stativ fixiert, Belichtungszeit und Objektiv sind entsprechend gewählt, der Pic.Graph hat den Finger schon am Auslöser – es geht los!

Anfangs wird noch ein bisschen getestet, verschoben, mal mehr mittig, mal außermittig, je nachdem, in welche Richtung ich mich verforme. Dann aber bekommt das Ganze einen unheimlich angenehmen Flow! Bodo erkennt sehr schnell, wann er ein Foto machen soll und ist extrem geduldig. Bei mir lösen sich die ersten Schweißtröpfchen – wo bleibt die Visagistin?

Nach dem ersten Durchgang wird die Ausbeute kritisch begutachtet – nicht schlecht, auch wenn das Model aufgrund deutlich sichtbarem Muskelpack, Bauchfett und einem sehr konzentriert-grämigen Blick mehr einem Yoga.Fanten ähnelt als einer Yoga.Zelle! Was soll´s! Das ist halt meine persönliche Note!

Ich bin jetzt gut aufgewärmt, was auch notwendig ist, nähere ich mich doch meiner etwas gefürchteten Peak-Position, dem Eka Pada Baddha Parivritta Parsvakonasana / der einbeinig gebundenen gedrehten seitlichen Winkelstellung … die Übung, bei der ich mich im Sommer verletzt hatte – aber da muss ich durch … und habe die Position so gut gehalten wie noch nie!!!

Jetzt kann nichts mehr schief gehen! Wir müssen uns auch beeilen, denn die Qualität und Helligkeit des Tageslichtes nimmt zunehmend ab. Draußen ist es eher grau als blau – wir sind beide sehr froh, dass wir das Fotoshooting daheim machen! Es hat einfach viele Vorteile: es ist trocken und warm, Klo und Kühlschrank sind in der Nähe, man kann die Fotos gleich am PC anschauen, die passenden zurechtschneiden, keine Gaffer stören die Harmonie …

Eine Challenge bleibt aber noch: es gibt ein paar Fotos, bei denen ich sehr lang bin – und da ist das Tuch einfach zu schmal/kurz. Daher wird am Sonntag kurz das “Bühnenbild” etwas umgebaut … und die Tools der Bildbearbeitung helfen bei der Inszenierung mit.

Über 200 (!!!) Fotos – fertig!

Zufrieden, stolz, ein perfekt aufeinander eingespieltes Team: der Pic.Graph und der Yoga.Fant!

Early Birds

Nur die Frühaufsteher unter uns werden es mit Bedauern schon bemerkt haben: Die Sonne braucht morgens viel länger, um hinter dem Horizont aufzutauchen! Da ist es gut, dass Wecker immun sind gegenüber Licht und Schatten, Tag und Nacht – mein erster Alarm jubelt bereits um 5:15 (der Reserve-Alarm 10 Minuten später). Ich habe mir diesen recht sportlichen Aufwach-Zeitpunkt heuer im Frühsommer freiwillig ausgewählt, damit ich Zeit und Muse habe für meinen Morgen-Sport: zum einen der Yogaausbildung geschuldet, bei der wir bereits um 6 Uhr anfangen; zum anderen, um beim “freien” Yoga-Praktizieren mein “Programm” stressfrei bis 8 Uhr durchziehen zu können. Nichts Schlimmeres kann einem Yogi passieren, als mit einem ständigen Blick auf der Uhr mit den Gedanken bereits ganz woanders zu sein als im Moment auf der Matte!

Und dann gibt es da natürlich noch die Lauferei! Rehe, Hasen und seit neuestem auch Wildschweine (!) im Prater sind absolute Early Birds und schrecken sich kaum mehr, wenn ich schnaufend daher getrottet komme. Nun ja, beim Wildschwein war es etwas anders: das sah ich nämlich bereits aus der Ferne, deutlich erkennbar am langen Rüssel. Und nachdem ich nicht so unbedingt scharf drauf war, intensive Bekanntschaft mit dem Tier zu schließen, ging ich mal in einen Bremslauf, um abzuwarten, bis sich das wahrscheinlich eh harmlose Wildschwein wieder ins Dickicht zurückzog. Leider macht sich seit einiger Zeit bemerkbar, dass ich nicht mehr nach einen strikten Plan trainiere und auch keine 3-Stunden-Lauf-Ausdauer mehr habe. Länger als 90 Minuten bin ich nicht mehr unterwegs und unterbreche das Laufen auch für eine kurze Gymnastikeinheiten (20 Push-ups, 20 Trizeps, 100 schnelle Situps). Das führt aber alles leider dazu, dass ich gefühltermaßen langsamer werde – und das frustriert mich doch sehr! Ich kann das zwar auf Stress, Müdigkeit, oder schweren Herzens auch aufs Alter schieben, aber ich muss etwas gegen diesen Frust tun! Daher: Sobald das Yoga-Teacher-Training aus ist, Lukas und Adriana kirchlich geheiratet haben und Bodo und ich vielleicht über Allerheiligen in wärmeren Gefilden wandern waren, wird wieder ein Trainingsplan an die Kühlschrankwand gepinnt und der innere Schweinehund kräftig an den Ohren gepackt!!! An einem Marathon mit vielen anderen Schweißfüßen will ich eigentlich nicht mehr teilnehmen – da muss daher dringend eine andere Motivation her … wer eine gute Idee hat, soll sich bitte bei mir melden! … Und es muss nicht ein Wildsau-Lauf sein!

Wie auch immer: morgen früh um 5:15 werde ich wieder “freundlich” geweckt – und dann werde ich, wenn mir die Zeitungsausträger auf ihren unbeleuchteten (!) Fahrrädern begegnen – immer noch lieber als ein Wildschwein -, mal über ein motivierendes Training nachdenken!

Potluck im Oryoki-Style

Was soll das nun wieder heißen? – Mir ging es nicht anders, bis ich im Yoga-Weiterbildungsblock Nr. 6 aufgeklärt wurde: 1) Potluck ist unverändert unser sonntäglicher gemeinsamer yogisch-vegetarisch-veganer Brunch, bei dem jeder etwas Schmackhaftes zum Verkosten mitbringt (davor gestalten zwei Yoginis je eine Yoga-Einheit, danach [mit vollem Bauch!] folgt eine dritte Yoga-Einheit. 2) Oryoki aber ist ein Ritual aus dem Zen, das schwer den Fokus auf Geben & Nehmen hat. Gekommen ist das Ganze von den buddhistischen Mönchen, die ihre Nahrung rein durch Almosen bekommen hatten – in der “modernen” Zen-Welt wurde dies zur Zeremonie erhoben. Es gibt eigene Kurse, um das alles zu lernen (und zu üben)!

Wir (= 17 Yogalehrerinnen, die sich gerade um das 300 Stunden Teacher Training bemühen) wurden am vergangenen Sonntag quasi ins kalte Wasser geschmissen. Allein die Vorbereitungen wurden uns verraten: “Bringt Euer eigenes Oryoki-Set mit!” … bestehend aus: 3 Schüsserln in vorzugsweise 3 Größen, damit man sie ineinanderstapeln kann, Besteck in einer Stofftasche, ein Fetzerl fürs Hoppala-Wegwischen, eine Serviette fürs Mauli-Abwischen, eine große Serviette, um alles in einen tragbaren Beutel einzuwickeln – wie ein Wandermönch halt.

Jede hat sich offensichtlich bemüht, ein appetitliches Oryoki-Set zu gestalten (ich war noch schnell in einem Geschäft, um neue Geschirrtücher als Serviettenersatz zu kaufen).

Einiges an Unbehagen, Unruhe, Unsicherheit und Ungeduld vor dem “Start”: Zwei von uns mussten den Raum herrichten (Kissen auflegen etc.), wir wurden in 4 Gruppen eingeteilt. Dann endlich der “Einmarsch” mit dem Oryoki-Set, danach der “Einmarsch” mit den Speisen. Danach gehen alle hintereinander im Kreis, bis jeder vor seinem Sitzplatz ankommt und Platz nimmt. Eine gemeinsame Verbeugung, ein gemeinsam gesungenes Mantra; Geschirr und Besteck werden nach einer bestimmten Reihenfolge und Handtechnik ausgepackt – und erst dann wird serviert und zwar: zuerst gibt jeder aus der einen Gruppe einem jeden aus seiner Gruppe. Der “Gebende” stellt sich dabei vor den “Nehmenden”, kniet nieder, beide verbeugen sich, der “Gebende” teilt seine Speise aus, der “Nehmende” gibt an, in welches Schüsserl er die Speise haben will und wieviel davon. Ganz wichtig: unbedingt “Stopp” deuten, denn andernfalls ist der “Gebende” gezwungen, weiter zu geben und zu geben und zu geben – und da könnte dann doch leicht ein Hoppala passieren! Essen darf man erst, wenn alle etwas in einem Schüsserl haben. Und der nächste Gang kommt erst, wenn alle aufgegessen haben. So geht das weiter, bis jeder aus einer Gruppe einmal dran war. Danach entschied aber unsere Yogalehrerin, den Prozess dahingehend zu beschleunigen, dass immer einer aus einer Gruppe alle Gruppen, und damit alle der Reihe nach, bediente.

Das wahrlich Besondere: Alles ging SCHWEIGEND über die Bühne! … Wer hätte gedacht, dass 16 FRAUEN für etwas mehr als eine Stunde den MUND HALTEN können- also abgesehen vom Mund-Auf&Zu, um zu essen?

Auch speziell: Man nimmt automatisch von einer Speise nur wenig, und nimmt von jedem etwas, weil man dem “Gebenden” Respekt zollen will (ausgenommen sind dabei eingefleischte Veganer [oophs!] und Allergiker [Erdnüsse, Kichererbsen] … weil: es kommen ja noch andere Sachen zum Kosten! Und für den Nachtisch muss auf jeden Fall noch Platz sein!

Ist jeder satt, wird es nochmals speziell: mit einer Spatel werden die Schüsserln sauber gespachtelt. Das, was abgespachtelt wurde, wandert auch noch in den Mund (ich machte den Fehler, zuerst das “süße” Schüsserl “auszuschlecken” und dann das “pikante” – eine eigenartige Geschmacksbombe für meinen Gaumen!) Im Original wird noch mit heißem Wasser nachgespült (auch dieser “Tee” muss dann getrunken werden!) – bei uns wurde darauf verzichtet.

Nach dem Essen wird dann alles wieder in einer bestimmten Reihenfolge eingepackt. Der “Auszug” erfolgt analog zum “Einmarsch” … und erst dann (!!!) darf wieder geplaudert werden!

Eine interessante Erfahrung, isst man doch meistens achtlos, zu schnell, zu viel, zu unkontrolliert!

Wir alle waren aber trotz “wenig essen” satt bis obenhin und empfanden quasi eine Art von Befriedigung … und danach (mit vollen Bäuchen) folgte meine Einheit “Your Love – Your Yoga – Your Life”! … and: It was perfect!

Ich war bei Kino

Nein – es handelt sich nicht um einen Grammatik-Fehler! Ich war wirklich “bei” Kino … bei Kino McGregor, einer der bekanntesten Yoginis Amerikas: eine kleine Blondine mit Oho-Effekt, weil sie über eine Körperbeherrschung verfügt, dass mir die Spucke wegbleibt – nicht zu glauben, dass sie vor Yoga keinen Kraft- oder anderen Sport ausgeübt hat. Es muss wohl an einer versteckten Anlage liegen und/oder an unermüdlicher Disziplin! Wie sonst kommt man ohne Gehüpfe  und Anlauf schwerelos in den Handstand? Oder kann man die Schwerkraft mit Betätigung eines geheimen Knopfes einfach ausschalten?

Der Workshop ging über 3 Tage – 5 Einheiten á 2 Stunden, davon 2 Einheiten mehr als schweißtreibend, die beiden anderen mit themenbezogenen Erläuterungen und ein paar passenden Übungen, die zwar unspektakulär anmuteten, es dann aber doch in sich hatten! Ich habe mich zeitweise völlig kraftlos gefühlt!

100 Yogamatten in einem Proberaum der Volksoper – geile Location …. aber: keine Duschen! Habe ich schon mal hinausposaunt, dass Yogaschweiß nicht riecht? Nun ja, ich habe sicherheitshalber die Pausen allein auf einer Parkbank verbracht; frische Yogakleidung und ein bisschen Sprüh unter die Achsel – und auf der Heimfahrt möglichst unauffällig in der Straßenbahn!

Wie bei jedem Seminar und/oder Workshop: es bleibt ein bisschen was hängen, das man in der eigenen Praxis umzusetzen versucht – bei mir ist es die Erfahrung, dass ich mit eingezogenem Bauch tiefer in jede Vorwärtsbeuge komme – nichts wirklich Spektakuläres, aber wer denkt schon dran, den Nabel ständig Richtung Wirbelsäule zu ziehen? Hallo Bauch: kannst nicht einfach du das Denken übernehmen?

Was mich ein wenig gestört hat, ist der Hype, der um Kino gemacht wird. Nicht nur, dass sie von sich aus überall Promotion macht – schließlich hat sie zum Erstaunen der Wiener mitten auf der Straße unter Beisein eines Kameramanns mit Yogastellungen, die Alltagsyogis eher nicht beherrschen, brilliert  – etwas, was sie an jedem Ort macht, wo sie gerade zu Besuch ist und was dann auch sofort in den social media nachverfolgt werden kann. Nein – nach den einzelnen Einheiten konnte man sich anstellen, um ein Selfie mit ihr zu machen – wie deppert ist das denn? Aber anscheinend verstehe ich die Welt rund um Facebook und Instagram einfach nicht!

Wichtiger als ein Selfie ist mir doch die Erfahrung, die Sonnengrüße einmal in einem schnell gezählten Rhythmus zu machen, meine Yogamatte im Schweiß schwimmen zu sehen und erkennen zu müssen, dass ich keine 10 Atemzüge in Utpluthih (dabei drückst du dich im Lotossitz vom Boden ab und “schwebst”) halten kann – und: wie angenehm erholsam ein ausgedehntes Shavasana (Endentspannung) sein kann!

Was wohl unerfüllt für mich bleiben wird, ist der schwerelose Handstand … Kino hat 5 Jahre lang daran gearbeitet … ein Alltagsyogi knabbert daran wohl ein Leben lang – na dann: let´s beginn!