Ausgefüllte Leere

Ich bin wieder zurück!

Eigentlich schon seit einer ganzen Woche. Jetzt bin ich gute 650 km in schweißtreibender-schmerzhafter-belebender-erfüllender Weise gegangen – und dann kommt der Alltag und überholt mich mit einem frechen Grinsen.

Nicht mit mir! Ich habe mir fest vorgenommen, mich nicht gleich wieder von den Wogen der Arbeitsatmosphäre wegspülen zu lassen.

Lieber stelle ich mir das Bild vor Augen, wie die starken Wellen des großen Atlantik sich energiegeladen und witzig-spritzig gegen die Felsen werfen. Oder die vielen grünen Wiesen / Weiden / Hügeln, die von Kühen / Schafen / Geiern (!) und Möwen (!) bevölkert werden. Oder die netten kleinen verträumten Orte, in denen das Leben einen sehr gemütlichen Flow eingeschlagen hat. Oder die zahlreichen sehr unterschiedlich gestylten Übernachtungsmöglichkeiten: vom einfach geschmacklosen Hotelzimmer über lustigen Shabby-Vintage-Look (Selfmade) bis hin zum prächtigen Boudoir in einem Stadtpalais. Oder die Freundlichkeit der Menschen, die einem auf Französisch #bon voyage!#, auf Spanisch -#bon camino!# oder gar auf “Pilgerisch” #Ultreia!# zurufen. Oder …. es gab so vieles, das uns dieses Jahr einen wundervollen Urlaub beschert hat.

Selten war mein Kopf so leer und doch so ausgefüllt wie dieses Jahr!

p.s.: ich habe natürlich wieder alles handschriftlich notiert und werde mich (wie jedes Jahr 😉 ernsthaft bemühen, die Erlebnisse für jedermann lesbar nieder zu schreiben – aber bitte gebt mir noch etwas Zeit!