Schöne Begegnung

Heute Morgen – kurz vor 6:00 Uhr früh – meine Laufkilometer für heute hatten die 5 km-Marke bereits überschritten – befand ich mich wie so oft um diese Zeit im Prater, auf einem schottrig-kiesigen Weg parallel zur Hauptallee, rechts von mir ein Wiesenstreifen mit zaghaft blühenden Obstbäumen, links von mir Niedergehölz, Wald – und … zwei plus drei zerrupft wirkende … REHE (!) – beim Frühstück!

Meine Distanz zu den zahmen Wildtieren? Vielleicht 2 … 3 Meter (also perfekt eingehaltene Abstandsregel!). Bislang kannte ich die Tiere hier im städtischen Wald nur als sehr schreckhaft und scheu. Aber jetzt? Die ersten beiden Rehe blieben seelenruhig in ihrer Tarnstellung stehen und beobachteten mich mit lässigem Blick. Die zweite Gruppe war dann doch ein wenig schreckhafter, aber nur eines der drei Tiere ergriff erschrocken die Flucht – und das war? … das Jungmännchen mit seinem kleinen Geweihansatz!

Ich bin natürlich stehen geblieben, um ihm freien Lauf zu lassen!

Diese kleine, stumme, Begegnung, dieser kurze Moment des Sich-in-die-Augen-Schauens, des gegenseitigen Zulassens hat sehr, sehr gut getan!