{"id":1073,"date":"2017-01-12T19:20:00","date_gmt":"2017-01-12T18:20:00","guid":{"rendered":"https:\/\/luciaklatil.wordpress.com\/?p=1073"},"modified":"2017-01-12T19:20:00","modified_gmt":"2017-01-12T18:20:00","slug":"gozo-und-die-50-eine-reise-ins-ich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lucia.klatil.at\/blog\/?p=1073","title":{"rendered":"Gozo und die 50 &#8211; eine Reise ins Ich"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align:justify;\">Jetzt ist es vor einigen Tagen doch passiert \u2013 und gef\u00fchlt habe ich: Nichts! Wie auch, war ich doch wegen der Entdeckung eins Neulandes so abgelenkt, dass ich gar keine Zeit hatte, mich \u00fcber l\u00e4stiges Zahlenwerk aufzuregen oder in Depressionen zu versinken.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Aber lasst mich die Tage schnell zur\u00fcckspulen und die letzte Woche des 2016er Jahres langsam als wunderbaren Film von Anfang an abspielen:<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Mein \u201emagischer\u201c Tag beginnt sehr zeitig um 4 Uhr morgens mit einer m\u00e4chtig langen Anreise, die Bodo und mich per Bahn, Flugzeug, Bus und F\u00e4hre auf die kleine maltesische Insel Gozo im Mittelmeer f\u00fchrt. Es ist bereits Nachmittag, als wir mit fr\u00f6hlichem Sonnenschein und leichtem Wind begr\u00fc\u00dft werden. Der Geburtstagsprosecco wird daher auch mutig im Freien in der kleinen Hafenbucht geschl\u00fcrft. Die Lekt\u00fcre des Reisef\u00fchrers l\u00e4sst uns staunen, lernen wir erst jetzt, dass die Hauptsprache der Insel Malti ist, ein Mischmasch aus afrikanischen und arabischen Wortklaubereien, die sich auch in jedem Orts- und Stadtnamen wiederfinden. Das Alphabet z\u00e4hlt 29 Buchstaben, zum Teil mit P\u00fcnktchen und Querstrichen verziert, daf\u00fcr fehlt zumindest ein Buchstabe aus unserem lateinischen ABC. 97% der Malteser sind Christen und sagen zu Gott trotzdem Allah. Und um sich einen guten Tag zu w\u00fcnschen, wird aus dem Franz\u00f6sischen kurz mal ausgeborgt: [bondschu:]. Englisch dient wohl nur dazu, sich mit den vielen Touristen verst\u00e4ndigen zu k\u00f6nnen. Geschichtliche Wurzeln gehen zur\u00fcck bis in die Steinzeit \u2013<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">und Steine, die gibt es mehr als genug!<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Voll Neugier machen wir uns nach einer ausgeschlafenen Nacht und einem umfangreichen Fr\u00fchst\u00fcck, das wir auf der Hotelterrasse genie\u00dfen, auf die erste Tour rund um einen Leuchtturm. Bodo ist schwer bepackt mit Fotoapparat, dem einen und anderen und weiteren Objektiv und einem Stativ. Meine tragende Rolle beschr\u00e4nkt sich auf Mineralwasser, Regenjacken und die beiden dicken Reisef\u00fchrer. Schon bald d\u00fcrfen wir die ersten Fels- und K\u00fcstenformationen begehen \/ bestaunen \/ begreifen. Der Stein ist korallenartig zerfurcht und wirkt sehr stabil, sodass auch \u00fcberh\u00e4ngende Felsen erklimmt werden k\u00f6nnen. An flachen Stellen sind kleine Salinenfelder angelegt. Die &#8222;Ernte&#8220; findet zwischen Mai und September statt. W\u00e4schewaschen in den seichten Salzlaken ist verboten. Es kommt zu den ersten Fotos meiner Spontan-Yoga-Postures. Hie und da fegt eine heftige Windb\u00f6e heran. Meine einbeinige Baum-Asana kommt da ordentlich ins Schwanken &#8211; aber neigt sich nicht auch ein verwurzelter Baum im Wind zur Seite? Diese Fotos wandern allerdings ins Privatarchiv, denn in Jeans, Turnschuhen und dem kleinen Rucksack am Buckel sieht mein Baum eher wie ein krummer Busch aus!<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Der Leuchtturm im Landesinneren steht erhaben auf einem H\u00fcgel, umgeben von gr\u00fcn bewachsenen terrassenf\u00f6rmigen Gel\u00e4ndeformationen, immer wieder von Steinmauern in unterschiedlich gro\u00dfe Teilst\u00fccke zerlegt. Die Besitzverh\u00e4ltnisse d\u00fcrften hier offensichtlich der reinen Willk\u00fcr unterliegen.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Der Wind bl\u00e4st ohne Unterlass, die Sonnenstrahlen verlieren dadurch zwar an W\u00e4rme, aber noch finden wir es in kurzen \u00c4rmeln ganz angenehm.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Wir verlassen zwischendurch die K\u00fcste und kommen durch kleine Ortschaften. Die Architektur der sandhellen H\u00e4user mutet wie die Einheimischen-Sprache eher arabisch-nordafrikanisch an. Immer wieder weihnachtlicher Kitsch in den Fenstern zur Stra\u00dfe, aber nat\u00fcrlich keine Christb\u00e4ume, wachsen hier auf der Insel doch so gut wie gar keine B\u00e4ume und schon gar keine Tannen \/ Fichten. Architektonische Leckerbissen k\u00f6nnen wir leider nicht ausfindig machen. M\u00e4chtig hingegen sind die Kirchenbauten, die von der Ferne wie jahrhundertealte Kathedralen \/ Dome \/ Basiliken wirken, jedoch meistens erst ein paar Jahrzehnte alt sind. In einer Wallfahrtskirche lassen wir uns dankbar auf einer Kirchenbank nieder. Es ist bereits Nachmittag. Wir haben bislang keine Pause gemacht bzw. auch keine Rast einlegen wollen, weil die Augen immer mehr vom Meer sehen wollten. Doch jetzt melden sich die F\u00fc\u00dfe zu Wort!<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Unsere erste Wandertour ist erst zu Ende, als die Sonne kurz vor 17 Uhr untergeht und die D\u00e4mmerung uns schneller gehen l\u00e4sst. Die Beine schlurfen, der K\u00f6rper schlottert nun vor K\u00e4lte \u2013 schnell in die Jacke geschl\u00fcpft! Im Hotel g\u00f6nnen wir uns nach einer hei\u00dfen Dusche unter der Regenbrause ein ausgiebiges Powernapping, bevor wir uns dann zur Nahrungsaufnahme machen. So verschlafen die kleine Hafenstadt Marsalforn auch sein mag, die Restaurants haben fast alle ge\u00f6ffnet und sind gut besucht. Wir bleiben die ganze Woche der italienischen K\u00fcche treu und schmausen vorwiegend Pasta und Ravioli.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Der zweite Tag beginnt wieder sonnig und sehr windig und nicht weniger abenteuerlich. Auf engen Trampelpfaden, die nicht immer zu erkennen sind, steigen wir hinter dem Ort auf einen bewachsenen H\u00fcgel hinauf und immer weiter in Richtung zur Calypso-H\u00f6hle und zur Ramla-Bay mit Sandstrand. Wir verlieren unterwegs aber den direkten Weg und m\u00fcssen ein bisschen improvisieren. Die H\u00f6hle ist eher entt\u00e4uschend, weil man nur in einen engen Spalt hinunterschauen darf. Am Strand bin ich anfangs noch unschl\u00fcssig: soll ich rein ins Wasser ja\/nein? Wir streicheln eine gut gen\u00e4hrte zutrauliche Katze. Ihr zufriedenes Schnurren gibt mir dann schlussendlich den notwendigen Impuls dazu, doch den Bikini aus dem Rucksack zu holen. Als ich demzufolge dann sommerlich bekleidet durch den Sand laufe, beutelt es mich, so kalt ist der Wind auf der Haut. Der Sand ist hart, der \u00dcbergang ins Nasse ist sehr flach, die Wellen kommen rasch n\u00e4her \u2013 und bevor ich noch einen einzigen Gedanken an Irrsinn \/ Wahnsinn \/ Unsinn verlieren kann, bin ich auch schon nass! Frisch! Herrlich! Und keinen st\u00f6rt\u00b4s! Der Wind trocknet die nasse Haut auch ohne Handtuch, der Sand zwischen den Zehen verkr\u00fcmelt sich rasch.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Das war\u00b4s dann aber auch mit dem Meer von heute. Die Tour f\u00fchrt hinein in die Inselmitte und endet in Victoria \/ Rabat, der gr\u00f6\u00dften Stadt hier. Erbauend sind eigentlich nur die sonnenbeschienenen Stufen vor der Kirche auf der Zitadelle. Ansonsten aber empfinden wir die Stadt als zu betriebsam; zu viel Verkehr. Das bekommen wir dann auch auf der 3-Kilometer-langen Stra\u00dfe zu sp\u00fcren, die wir bis zu unserem Hotel zur\u00fccklegen m\u00fcssen &#8211; absolut kein Spa\u00df, so ohne Gehsteig! Dazu fahren alle Autos auch noch \u201efalsch\u201c, sitzt das Lenkrad hier doch very british auf der rechten Seite.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Ab dann nehmen wir abends immer den Bus \u2013 aber der f\u00e4hrt halt leider nur einmal pro Stunde.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">So auch am Morgen des dritten Tages. Wir fahren mit dem Bus nach San Lawrenz und wollen von der Dweira Buch mit dem ber\u00fchmten \u201eWindow Azur\u201c entlang der S\u00fcdk\u00fcste bis nach Xlendi (sprich Schlendi) marschieren. Das wird heute ein reicher Fototag! Gleich zu Anfang n\u00e4hern wir uns auf unerlaubten Wegen dieser Attraktion aus erodiertem Gestein. Wir hanteln uns eine H\u00fcgelkuppe hinauf, um dort dann erkennen zu m\u00fcssen, dass der weitere Weg nicht so einfach ist, weil ein dicht bewachsener Graben zu \u00fcberwinden ist. Aber wir schaffen das selbstverst\u00e4ndlich! Es folgt eine ausgiebige Fotosession, in der ich die Krieger-Asanas und andere Yoga-Posen auf unterschiedlichen Steinbrocken zu halten versuche. Nicht immer gelingt die Kommunikation mit Bodo, der weit von mir entfernt steht, um die richtige Fotoeinstellung zu finden. Und da dauert dann eine Stellung schon mal l\u00e4nger als 5 Atemz\u00fcge! Ich posiere teilweise zwar auch barfu\u00df, behalte aber die Jacke an und die Kapuze auf, denn es ist einfach kalt, obwohl die Sonne wie ein Honigpferd vom Himmel herunterstrahlt.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Das macht echt Spa\u00df!<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Im Hotel erfahren wir, dass das Window wohl bald Geschichte sein wird \u2013 die eigenartige Felsformation droht einzust\u00fcrzen!<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Auch der weitere Weg ist extrem kurzweilig und interessant. Immer wieder Neues zu entdecken. Was mich traurig stimmt und zornig macht, sind die zahlreichen auf den H\u00fcgeln verstreuten Steinkuben, die als Jagdunterstand dienen, denn hier im Malteserland ist die Jagd auf V\u00f6gel unterschiedlichster Art ein Volkssport! Auch wenn von der EU mittlerweile verboten, zahlt die Regierung lieber Strafen als W\u00e4hlerstimmen zu verlieren \u2013 die J\u00e4gerlobby ist enorm, und viele, viele, zum Teil vom Aussterben bedrohte Fl\u00fcgelwesen werden weiterhin abgeschossen. Hin und wieder h\u00f6ren wir auch das Knallen von einer Schrotflinte. Unz\u00e4hlige Schroth\u00fclsen verschmutzen nicht nur die Umwelt, sondern bezeugen diese Verbrechen. Wir flehen jeden Vogel, der uns begegnet, an, vom Land hinaus aufs Meer zu fliegen!<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Xlendi ist cool, Moby Dick wird unser Stammlokal: Bruschetta, Potatoe Chips und dann mit dem Bus zur\u00fcck. Die Abfahrtszeiten am Busterminal von Victoria merken wir uns f\u00fcr die kommenden Tage, denn wir haben vor, wieder zu kommen!<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Schon Tag Vier! Auf der Nordseite der Insel bauscht der starke Wind das Meer auf. An den Hafenmauern steigt die Gischt empor und hinterl\u00e4sst au\u00dfer nassen Gehwegen auch eine Menge an Meeresgem\u00fcse. Heute wandern wir vom F\u00e4hrhafen mit dem arabischen Namen Mgarr (sprich: Imschar) nach Xlendi. Der Wind hier auf der S\u00fcdseite der Insel ist sehr milde, die Sonne nach morgendlichem Wolkenprotest wieder strahlend, der Himmel einfach himmelblau, das Meer an vielen Stellen sowas von T\u00fcrkisblau \u2013 das haben wir noch nicht gesehen! Ein einsamer Strand mit Felsplatten \u2013 uns schon wieder bin ich im Bikini. Allerdings f\u00e4llt es mir heute ein wenig schwerer, ins Meer zu gehen. Bis zum Bauchnabel ist auch alles gut, aber als das Wasser zur Herzgegend kommt, muss ich schon kurz schlucken. Der Aufenthalt ist daher auch nicht allzu lang. Und au\u00dferdem soll Bodo nicht so lange auf mich warten m\u00fcssen!<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Unterwegs plaudern wir kurz mit einem Schotten, einem \u00e4lteren, aber sehr drahtigen Herrn, der dann allerdings eine Verabredung vorgaukelt (?) und sich auf den R\u00fcckweg aufmacht.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Wir wagen uns immer wieder bis an den Rand der Steilk\u00fcste. Wenn Bodo fotografiert, halte ich ihn fest \u2013 ob das im Falle des Falles (im buchst\u00e4blichen Sinn!) etwas gebracht h\u00e4tte, wage ich allerdings zu bezweifeln.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Und dann finden wir \u201eunseren Kraftort\u201c! Halbrund ausgeschliffene \u00fcberh\u00e4ngende Gel\u00e4ndekanten in sanftem Hellgelb, absolut windstill und in einer nachmitt\u00e4glichen Sonne, die noch immer viel Energie verstr\u00f6mt. Ein Solit\u00e4r aus festem Gestein, optisch einem herausgerissenen Herzen gleich \u2013 das ist die Yoga-Plattform schlechthin! Ich jetzt nur in Top &amp; Tight und Bodo mit einem unerm\u00fcdlichem Eifer, die Szenarie perfekt einzufangen. Das Lieblingsfoto wird wohl werden: ich im Lotossitz am Rand des Felsens, dem Meer zugewandt \u2013 eine innere Ruhe \u00fcberkommt mich auf einmal, ich sp\u00fcre, wie ich im K\u00f6rperzentrum stark und st\u00e4rker werde \u2013 oder bin ich schon kirre im Kopf? Vielleicht ist das jetzt der eine Moment, wo mir die gef\u00fcrchtete Jahreszahl nichts mehr ausmacht? Beginnt hier und jetzt etwas Neues? Ist das Yoga?<\/p>\n<p style=\"text-align:center;\"><span style=\"color:#000000;\"><a style=\"color:#000000;\" href=\"https:\/\/1drv.ms\/a\/s!AoJlpmG2fTPbgsFB5VnOHbSz6dyspA\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"https:\/\/eijfra-bn1305.files.1drv.com\/y3mXGBtnkmZATDSxSDxeFn4drihqymvhfDb3ycWMXq5XdfOQnYuPTS__OoXJieDU-KssAtTk-MDxyglo-E1v4qDfTkf0l8diHDwqd2s6Bsg2YLL9-cGG4FZhI7Db-hH2wMzAnUalktOsaL374ThThhMFiOkG8ENcBC4rKvJfHzt1R8?width=660&amp;height=440&amp;cropmode=none\" width=\"660\" height=\"440\" \/><\/a><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align:center;\"><a href=\"https:\/\/1drv.ms\/a\/s!AoJlpmG2fTPbgsFB5VnOHbSz6dyspA\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">F\u00fcr weitere Bilder hier klicken<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Etwas durchfroren kommen wir nach Xlendi und gehen nach einer Pause im Moby Dick zu Fu\u00df bis nach Victoria, um wieder warm zu werden. Die Sonne geht auf halber Strecke unter. Als der Bus um 17:30 dann nach Marsalforn abf\u00e4hrt, ist es bereits dunkle Nacht.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Heute Abend trauen wir uns endlich ins \u201eKartell\u201c. Als complimento werden uns vorweg frischgebackene Weckerln serviert und ein fruchtig-knoblauchiger Artischockenaufstrich. Die beste Pasta ever wird dem Sponsoring von Bodo\u00b4s Eltern gewidmet.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Leider meint der Kellner, dass morgen am Silvesterabend alles ausgebucht ist.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Der letzte Wandertag am letzten Tag des Jahres. Wir haben fast die gesamte Insel durchwandert und wollen heute nochmals auf die S\u00fcdseite, weil es dort einfach sch\u00f6ner &#8211; windstiller und sonniger &#8211; ist. Wir starten in Xlendi (ohne Zwischenstopp im Moby Dick) und gehen ungef\u00e4hr die halbe Strecke vom gestrigen Weg, halt nur vom gestrigen Ende beginnend. Das Meer glitzert. Das Jahr freut sich darauf, nach 366 Tagen seinem Nachfolger die Regentschaft zu \u00fcberlassen. Bei uns macht sich allerdings eine leichte Beinschwere und Wanderfaulheit breit, sodass wir immer wieder kurz an besonders sch\u00f6nen Stellen faul verweilen, um dann wieder zu \u201eunserem Kraftort\u201c zur\u00fcckkehren. Dort kuscheln wir uns in das Halbrund des Gesteins und lassen uns von der Sonne verw\u00f6hnen. Als Yoga-Stellung f\u00e4llt mir hier nur Shavasana (die Endentspannung) ein.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Herrlich!<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Herrlich auch der Abschlussprosecco im Moby Dick.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Herrlich auch die schnelle Pasta im \u201eKartell\u201c, bevor die anderen G\u00e4ste Anspruch auf ihre Tischreservierungen erheben.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Herrlich auch, dass es auf dieser Seite Gozos zum Jahreswechsel kein Feuerwerk gibt.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Wir sind bereits auf unserem Zimmer, schl\u00fcrfen einen m\u00e4\u00dfig guten Proseccofusel, lachen zum wiederholten Male beim \u201eDinner for one\u201c und nehmen mit leichter Wehmut Abschied \u2013 nicht vom Jahr 2016, nicht vom endg\u00fcltig verschiedenen 49er, sondern von wundersch\u00f6nen, harmonischen und aufregenden Tagen auf dieser kleinen bescheidenen Insel im Mittelmeer.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">U\u00b4re Welcome &amp; Om shanti shanti shanti!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jetzt ist es vor einigen Tagen doch passiert \u2013 und gef\u00fchlt habe ich: Nichts! 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