{"id":1561,"date":"2020-05-11T15:45:08","date_gmt":"2020-05-11T13:45:08","guid":{"rendered":"https:\/\/luciaklatil.wordpress.com\/?p=1561"},"modified":"2020-05-11T15:45:08","modified_gmt":"2020-05-11T13:45:08","slug":"grosses-lob-an-die-au","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lucia.klatil.at\/blog\/?p=1561","title":{"rendered":"Gro\u00dfes Lob an die Au!"},"content":{"rendered":"<p align=\"justify\">Jetzt lebe ich seit gut 25 Jahren in Wien und habe bislang einen gro\u00dfen Bogen um das Naturschutzgebiet im Norden Wiens \u2013 der Lobau \u2013 gemacht. Warum? Wegen der Gelsen-Invasion im Sommer? In der Annahme, dass es dort langweilig sein k\u00f6nnte? Weil die Au \u201edort dr\u00fcben\u201c, also in \u201eTransdanubien\u201c liegt?<\/p>\n<p align=\"justify\">Offenbar brauchte es COVID-19 und damit verbunden den Wunsch nach einem gemeinsamen Wiedersehen mit Bodo\u00b4s T\u00f6chtern, dass wir dann doch hier gelandet sind \u2013 sozusagen der kleinste gemeinsame Nenner, wenn die eine Tochter n\u00f6rdlich von Wien wohnt, die andere \u00f6stlich und wir beide s\u00fcdlich vom Herzen Wiens. Am ersten Mai-Sonntag, am ersten Tag der \u201eLockerung\u201c, stapften wir daher dann zu viert mit zwei kleinen Hunden mal mit dem Wind, mal gegen den Wind, mal durch Steppe, mal durch Dschungel \u2013 und waren sehr \u00fcberrascht! Angenehm \u00fcberrascht. So \u00fcberrascht, dass Bodo und ich gestern am fr\u00fchen Muttertagssonntag wieder hinfuhren \u2013 in knapp einer Viertelstunde von dichter Stadtbebauung in eine unendlich scheinende, weitestgehend unber\u00fchrte Natur \u2013 Wahnsinn! Was f\u00fcr ein Geschenk an uns St\u00e4dter!<\/p>\n<p align=\"justify\">Bodo mit dem Fotoapparat auf der Lauer \u2013 die ersten Seerosen, Fr\u00f6sche, Libellen, ein Vogel auf einem Schilfhalm und gar ein Fischotter beim Spielen im Schilf!<\/p>\n<p align=\"justify\">Ich dagegen ziemlich spontan mit der akustischen Aufnahmefunktion am Handy \u201ebewaffnet\u201c &#8211; selten habe ich derart laute, kr\u00e4ftige \u201eBalzquaks\u201c von Fr\u00f6schen mit aufgebl\u00e4hten Wangen oder ein derart schelmisch-heimt\u00fcckisches Fl\u00f6ten eines Kuckucks vernommen!<\/p>\n<p align=\"justify\">Drei Stunden lang waren wir bed\u00e4chtig, beschwingt und neugierig-aufgeschlossen unterwegs, haben dabei sogar kleine Badepl\u00e4tze entdeckt und \u00fcber riesenhafte Birken gestaunt \u2013 und festgestellt, dass die beste Zeit f\u00fcr die Lobau der fr\u00fche Morgen ist, denn sp\u00e4testens ab 10 Uhr ist an einem Wochenende eindeutig zu viel \u201eVolk\u201c unterwegs: Spazierg\u00e4nger, L\u00e4ufer und Fahrradfahrer \u2013 so weitl\u00e4ufig ist die Au dann offenbar doch nicht, als dass man sich aus dem Weg gehen k\u00f6nnte!<\/p>\n<p align=\"justify\">Aber jetzt, da wir wissen, dass dieses kleine naturgewaltige Paradies in knapp einer halben Stunde zu erreichen ist, sind wir uns sicher, dass wir \u00f6fters hierher zum Luftholen kommen werden \u2013 zumindest um diese Jahreszeit und bevor die Gelsen schl\u00fcpfen!<\/p>\n<p align=\"justify\">Daher geb\u00fchrt mein heutiges Lob zweifelsohne der Au \u2013 der Lobau!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jetzt lebe ich seit gut 25 Jahren in Wien und habe bislang einen gro\u00dfen Bogen um das Naturschutzgebiet im Norden Wiens \u2013 der Lobau \u2013 gemacht. 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