{"id":224,"date":"2013-10-30T09:23:57","date_gmt":"2013-10-30T08:23:57","guid":{"rendered":"http:\/\/luciaklatil.wordpress.com\/?p=224"},"modified":"2013-10-30T09:23:57","modified_gmt":"2013-10-30T08:23:57","slug":"die-alte-muss-gehen-die-neue-darf-kommen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lucia.klatil.at\/blog\/?p=224","title":{"rendered":"Die &#8222;Alte&#8220; muss gehen &#8211; die &#8222;Neue&#8220; darf kommen"},"content":{"rendered":"<div>\n<p>Da kommt Freude auf, wenn man noch mit leichtem Winterzeit-Jetlag in der Fr\u00fch um 5:40 im Badezimmer Licht anmacht und in einer Riesen-Lache steht: die Waschmaschine hat mir mit deutlichem Nachdruck zu verstehen gegeben, dass ich wieder einmal den Boden aufwischen\u00a0soll! Ein Schrei sitzt in meiner Kehle, kann aber nicht raus. Stattdessen ein Griff zu s\u00e4mtlichen alten Putzfetzen, die ich wohl genau f\u00fcr solche Momente gehortet habe, wahllos auf den Boden geworfen, damit das Wasser ein bisschen jedenfalls aufgesogen wird. Dabei wird mir bewusst, dass unser Bad ein kleines Gef\u00e4lle zur innersten Kante aufweist &#8211; ein Riesengl\u00fcck, denn sonst w\u00e4r das Wasser, das eigentlich in der Waschmaschinentrommel sein m\u00fcsste, auch im Vorraum.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Nun gut, strategisches Vorgehen ist angesagt: nimm einen Eimer\/K\u00fcbel, knie dich hin und wische, wringe, wische, wringe\u00a0\u2026 bis alles wieder trocken ist. Zwischendurch probieren wir, ob der Trick, den wir im heurigen Jahr schon mehrfach angewendet haben, nochmals funktioniert: den letzten Schleuder-Abpumpdurchgang starten &#8211; nix passiert. Somit badet die W\u00e4sche in der Trommel noch im Waschsud, und die n\u00e4chste Station dieser morgendlichen Action (es ist 6:30 mittlerweile) ist die Dusche, wo ich mit viel Oberk\u00f6rpereinsatz aus kleinen, gr\u00f6\u00dferen und sehr gro\u00dfen Textilteilen soviel an Wasser rauszw\u00e4nge wie nur m\u00f6glich. Meine Begeisterung h\u00e4lt sich in Grenzen, vor allem bei den gro\u00dfen Handt\u00fcchern und dem Bettlaken. Endlich auch das geschafft &#8211; ich bin (nervlich) geschafft.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Fakt ist: die &#8222;Alte&#8220; hat nach 12&#8230;.13 Jahren wohl ausgedient. Bodo klemmt sich gleich dahinter und bestellt eine &#8222;Neue&#8220; &#8211; inkl. Zustellung und Abholung der &#8222;Alten&#8220; &#8211; da muss das Konto f\u00fcr Unvorhergesehenes angeknabbert werden!<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Als wir abends die &#8222;Alte&#8220; abbauen, stellen wir fest, dass der elendlange\u00a0Schlauch komplett verstopft \/ versifft ist &#8211; Mann, das hat vielleicht einen grauslichen\u00a0Odeur! Das sind mindestens 1.000 Olf! Gut, der Schlauch ist wieder durchl\u00e4ssig &#8211; den Kauf der &#8222;Neuen&#8220; mache ich trotzdem nicht mehr r\u00fcckg\u00e4ngig, denn das Vertrauen ist dahin. Au\u00dferdem denke ich, ist Zeit, f\u00fcr A+++, freie Zeitwahl, wann die Maschine zu arbeiten beginnt und andere Feinheiten. Heute Abend sollte die &#8222;Neue&#8220; dann schon ihre Arbeit aufnehmen k\u00f6nnen &#8211; sollen das dann gleich die Putzlappen sein?<\/p>\n<\/div>\n<div><\/div>\n<div>\n<p>Was mich bei dieser Sache aber echt sauer gemacht hat? Meine\u00a0Laufeinheit ist von den Macken einer Maschine boykottiert worden!<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da kommt Freude auf, wenn man noch mit leichtem Winterzeit-Jetlag in der Fr\u00fch um 5:40 im Badezimmer Licht anmacht und in einer Riesen-Lache steht: die Waschmaschine hat mir mit deutlichem Nachdruck zu verstehen gegeben, dass ich wieder einmal den Boden aufwischen\u00a0soll! Ein Schrei sitzt in meiner Kehle, kann aber nicht raus. 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