{"id":2499,"date":"2021-09-04T15:18:14","date_gmt":"2021-09-04T14:18:14","guid":{"rendered":"https:\/\/lucia.klatil.at\/blog\/?p=2499"},"modified":"2021-09-04T15:18:14","modified_gmt":"2021-09-04T14:18:14","slug":"nur-mal-kurz-weg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lucia.klatil.at\/blog\/?p=2499","title":{"rendered":"Nur mal kurz weg!"},"content":{"rendered":"<p align=\"justify\">Abgetaucht?! Einfach mal kurz auf Schnorchelkurs auf den Malediven oder im schlammigen Neusiedlersee t\u00fcmpeln? Nein, ich war eine gute Woche lang ziemlich egoistisch, habe Bodo in seinem Arbeitschaos alleine gelassen und bin ins Gasteinertal zum Yunion Yoga Festival abgehauen &#8211; zu einer von den ersten &#8222;Wieder-gemeinsam-praktizieren-Veranstaltungen&#8220; seit &#8230; langem!<\/p>\n<p align=\"justify\">Zur Begr\u00fc\u00dfung gab\u00b4s herbstliches Wetter mit Nebel und Regen!<\/p>\n<p align=\"justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2504 aligncenter\" src=\"https:\/\/lucia.klatil.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/IMG_20210831_070857-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/lucia.klatil.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/IMG_20210831_070857-300x225.jpg 300w, https:\/\/lucia.klatil.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/IMG_20210831_070857.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p align=\"justify\">Nachdem die Kurse in nur zwei S\u00e4len stattfanden &#8211; je zwei am Vormittag und zwei am Nachmittag &#8211; und &#8222;3G&#8220; sehr ernst genommen wurde, war auch die Teilnehmeranzahl \u00fcberschaubar &#8211; beim Welcome-Inside-Flow am vergangenen Montagabend h\u00e4tte ich auf rund 100 Leute getippt.<\/p>\n<p align=\"justify\">\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2505\" src=\"https:\/\/lucia.klatil.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/IMG_20210901_150709-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/lucia.klatil.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/IMG_20210901_150709-225x300.jpg 225w, https:\/\/lucia.klatil.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/IMG_20210901_150709.jpg 576w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2503\" src=\"https:\/\/lucia.klatil.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/IMG_20210830_181604-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/lucia.klatil.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/IMG_20210830_181604-300x225.jpg 300w, https:\/\/lucia.klatil.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/IMG_20210830_181604.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0\u00a0 <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2502\" src=\"https:\/\/lucia.klatil.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/IMG_20210830_160829-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/lucia.klatil.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/IMG_20210830_160829-225x300.jpg 225w, https:\/\/lucia.klatil.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/IMG_20210830_160829.jpg 576w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/p>\n<p align=\"justify\">Inside-Flow kenne ich bereits von anderen Events und war daher darauf vorbereitet, zu herzbewegender Musik eine mehr oder weniger langsame Flow-Choreographie einzustudieren. Trotzdem war ich anfangs doch ein wenig irritiert, da viele Basic-Stellungen von Grund auf anders angesagt wurden als es zB bei Ashtanga oder Vinyasa gemacht wird, zB stets h\u00fcftbreit mit gebeugten Beinen und einem Enten-Po in die Vorw\u00e4rtsbeuge gehen anstatt mit geschlossenen und gestreckten Beinen; oder die Schultern bis zu den Ohren hochziehen anstatt niederdr\u00fccken &#8230;<\/p>\n<p align=\"justify\">Es stellt sich daher die Frage: Wer hat Recht? Zugegebenerma\u00dfen waren diese &#8222;unorthodoxen&#8220; Ansagen in der praktischen Durchf\u00fchrung nicht unangenehm. Und doch erkennt man einen eingefleischten Inside-Flow-Yogi augenscheinlich an seinem ausgepr\u00e4gten Hohlkreuz!<\/p>\n<p align=\"justify\">Ich hoffe, ich falle nach dreieinhalb Intensivtagen jetzt nicht in ein Yoga-Dilemma!<\/p>\n<p align=\"justify\">Weitaus anstrengender und mit vielen Aha-\/Oho-\/Aua-Empfindungen verbunden fand ich eigentlich die &#8222;Fokus-Einheiten&#8220;. Zum Beispiel ging es mal um Energie bzw. Raum: Mir war bislang nicht bewusst, wie anstrengend das einfache Atmen sein kann. Aber wenn du mehr als 60 Minuten lang beim Einatmen immer den Rippenbogen ganz weit nach au\u00dfen aufpumpst und beim Ausatmen zuerst den Bauch einziehst und dann erst die Rippen wieder zusammenziehst und dazu dann &#8211; zugegebenerma\u00dfen &#8211; einfache Asanas machst &#8230; WOW: bei meiner Mittags-Joggingrunde entlang der Ache war ich die ganzen 12 Kilometer lang konstant schnell unterwegs wie sonst nie!<\/p>\n<p align=\"justify\">Aber bei den Ansagen, wie: rechte Ges\u00e4\u00dfh\u00e4lfte nach hinten-oben-au\u00dfen schieben oder Oberschenkel nach innen drehen und gleichzeitig Knie und Fersen nach au\u00dfen schieben, da entkam allen Teilnehmer*innen ein St\u00f6hnen, Flehen und Hoffen auf baldige Erl\u00f6sung! Dieser Mittagslauf war dann entsprechend lahmbeiniger als am Vortag!<\/p>\n<p align=\"justify\">Am &#8222;schlimmsten&#8220;, sprich am intensivsten, fand ich aber meinen letzten Halbtag im sch\u00f6nen Kursaal (bei mittlerweile pr\u00e4chtigem Sp\u00e4tsommer-Wetter!):<br \/>\n1) Bauchlage &#8211; Arme und Beine angehoben &#8230; und dann ohne (!) Schwung oder Anstupsen auf die Seite bzw. den R\u00fccken rollen und von dieser kl\u00e4glichen K\u00e4ferhaltung wieder zur\u00fcck auf den Bauch!?!? Zuerst bei allen gro\u00dfes Fragezeichen und Gel\u00e4chter \u00fcber das tolpatschige Hin-und-Her-Gerolle &#8211; und wohl alles zum Amusement des Yogalehrers, der sich aber schlie\u00dflich erbarmte und uns einen einfachen Trick zeigte, um die \u00dcbung elegant auszuf\u00fchren: Stichwort Anspannung! Ich war echt \u00fcberrascht, wie einfach diese \u00dcbung dann auf einmal ging &#8211; hat aber mit einem Yoga-Asana nur entfernt was zu tun! \ud83d\ude42<br \/>\n2) In der letzten Einheit aber mit dem verwerflichen Titel &#8222;Orthop\u00e4disches Yoga&#8220;, die spontan von &#8222;Unterer R\u00fccken&#8220; auf &#8222;Schulter-Nacken&#8220; ge\u00e4ndert wurde, musste ich zwischendurch dann pausieren &#8211; und das bei einer einfachen \u00dcbung: beide Arme eng an eng nach schr\u00e4g oben strecken, dabei die Handfl\u00e4chen nach au\u00dfen drehen &#8230; einfach oder? &#8230; das \u00e4ndert sich allerdings schlagartig mit der Dauer der \u00dcbung &#8230; 1, 2, 3 &#8230; Minuten oder gar l\u00e4nger?! Da ging dann pl\u00f6tzlich nix mehr! Sei\u00b4s drum: Yoga ist kein Leistungssport!<\/p>\n<p align=\"justify\">Was auf jeden Fall h\u00e4ngen geblieben ist, sind zwei Dinge: erstens die Einheit MY Moves &#8211; eine Mischung aus Martial arts und Yoga &#8211; sensationell, wie viel Power da in uns allen noch steckte!!! Und zweitens eine absolut effektive \u00dcbung, wenn man morgens mal mit steifem Hals aufwacht: rechte Hand auf die rechte Gesichtsh\u00e4lfte legen, Ellbogen anheben, ca. 30 Sekunden lang mit dem Kopf gegen die Hand schieben \/ dr\u00fccken &#8211; Achtung: Knautsch-Effekt! &#8211; &#8230; Wahnsinn: da wird der Hals geschmeidig wie bei einem Schwan und l\u00e4sst sich um einige Zentimeter weiter zur Seite drehen!<\/p>\n<p align=\"justify\">Mit diesen und noch mehr Erlebnissen und Erfahrungen habe ich dann mein Zeugs drei lange Kilometer weit zum Bahnhof gezogen \/ getragen &#8211; angekommen bei Regenwetter war der Abschied bei Sonnenschein zwar nicht so leicht, aber ich habe genug Inspiration, Herausforderung, Entspannung, Leichtigkeit, Anstrengung mitgenommen &#8211; da kann ich sicher eine ganze Weile davon zehren!<\/p>\n<p align=\"justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2506 aligncenter\" src=\"https:\/\/lucia.klatil.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/IMG_20210902_120008-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/lucia.klatil.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/IMG_20210902_120008-300x225.jpg 300w, https:\/\/lucia.klatil.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/IMG_20210902_120008.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Abgetaucht?! 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