{"id":2680,"date":"2023-09-10T13:11:25","date_gmt":"2023-09-10T12:11:25","guid":{"rendered":"https:\/\/lucia.klatil.at\/blog\/?p=2680"},"modified":"2023-09-10T13:11:25","modified_gmt":"2023-09-10T12:11:25","slug":"man-gewoehnt-sich-an-beinahe-alles","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lucia.klatil.at\/blog\/?p=2680","title":{"rendered":"Man gew\u00f6hnt sich an beinahe Alles!"},"content":{"rendered":"<p align=\"justify\">Vor zwei Jahren haben wir unser Bad erneuert. Und bald darauf fanden wir auch unsere IKEA K\u00fcche nicht mehr so hip, insbesondere die fleckig gewordene Massivholzplatte. Einmal haben wir uns zwar die M\u00fche gemacht, sie per Hand und Schmirgelpapier abzuschleifen, aber ein zweites Mal? Sicher nicht! Mit der Profimaschine w\u00fcrde es zwar leichter gehen, aber dazu m\u00fcssten Ceranfeld und Sp\u00fcle ausgebaut und dann wieder sch\u00f6n eingebaut und silikonisiert werden. Nee, bitte nicht!<\/p>\n<p align=\"justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2671 aligncenter\" src=\"https:\/\/lucia.klatil.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/IMG_20230705_071509-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/lucia.klatil.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/IMG_20230705_071509-300x225.jpg 300w, https:\/\/lucia.klatil.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/IMG_20230705_071509-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/lucia.klatil.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/IMG_20230705_071509-768x576.jpg 768w, https:\/\/lucia.klatil.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/IMG_20230705_071509-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/lucia.klatil.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/IMG_20230705_071509-1320x990.jpg 1320w, https:\/\/lucia.klatil.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/IMG_20230705_071509.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p align=\"justify\">Also nahm der Gedanke, auch in eine neue K\u00fcche zu investieren &#8211; wohlgemerkt: wir sind noch immer in einer MIET-Wohnung! &#8211; immer mehr an Kraft an.<\/p>\n<p align=\"justify\">Wochenende f\u00fcr Wochenende diskutierten wir dar\u00fcber, was wir uns f\u00fcr die neue K\u00fcche w\u00fcnschen w\u00fcrden: Herd zum Raum, Backofen auf Augenh\u00f6he, zweizeilig, aber mit Schmiss &#8230; Eigentlich war ich ja irgendwann mal Architektin, aber Bodo war derjenige, der sich mit einem Zeichentool herumplagte, um die neue K\u00fcche in ein Bild umzusetzen. Die K\u00fcchenzeile, die an der Wand stehen soll, machte uns fast kein Kopfzerbrechen, aber der raumseitig angeordnete Teil schon, weil wir ihn leicht schr\u00e4g haben wollen und da kommen die Dachschr\u00e4ge und ein Pfeiler ins Spiel.<\/p>\n<p align=\"justify\">Irgendwann hatten wir sie dann doch, die Skizze und machten uns einen Termin bei einem K\u00fcchenplaner in einem der gr\u00f6\u00dferen M\u00f6belh\u00e4user aus. 4 Stunden waren wir dort, hatten uns auf ein Design, die Farbe und die Arbeitsplatte geeinigt. Es kam sogar jemand zum Ausmessen. Doch je mehr wir dar\u00fcber nachgr\u00fcbelten, desto mehr waren wir der \u00dcberzeugung, dass wir hier mit Standardma\u00dfen nicht zurande kommen werden!<\/p>\n<p align=\"justify\">Wir gingen noch zu einem zweiten K\u00fcchenplaner in einem der gro\u00dfen Baum\u00e4rkte. Hier dauerte es dann nur zwei Stunden. Es kam ein komplett anderes Design heraus, aber die abgeschr\u00e4gte Arbeitsplatte blieb die Krux an der G\u00b4schicht, denn der Hersteller sagte: das kann ich nicht!<\/p>\n<p align=\"justify\">Dann doch lieber zu einem Tischler? Auf Empfehlung fuhren wir im April nach Bratislava zu einem K\u00fcchenprofi-Familienbetrieb. Beratung top, Material- und Ger\u00e4teauswahl top, Preis vergleichsweise zu den beiden anderen K\u00fcchenplanern OK!<\/p>\n<p align=\"justify\">Wir einigten uns darauf, dass wir die K\u00fcche erst im Sp\u00e4tsommer brauchen.<\/p>\n<p align=\"justify\">Was tun mit der alten K\u00fcche? An einem Samstag Ende Juni auf willhaben.at gestellt, war sie bereits am Montag verkauft! Bodo\u00b4s T\u00f6chter und einer der beiden T\u00f6chter-Freunde halfen flei\u00dfig beim Demontieren &#8211; und das war\u00b4s dann mit 20 Jahren IKEA!<\/p>\n<p align=\"justify\">Nur: wie ern\u00e4hren wir uns bis in den Herbst hinein? K\u00fchlschrank, Backofen und Geschirrsp\u00fcler behalten wir ja, aber damit kann man noch nicht kochen!<\/p>\n<p align=\"justify\">Wir haben die schweren Ger\u00e4te alle auf Rollen gestellt, um f\u00fcr Ausmalen und Bodenabschleifen flexibel sein zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p align=\"justify\">Die M\u00e4nner haben eine provisorische Sp\u00fcle gebaut.<\/p>\n<p align=\"justify\">Wir haben eine mobile Induktionsplatte, um uns schon mal ans Kochen mit Induktion gew\u00f6hnen zu k\u00f6nnen<\/p>\n<p align=\"justify\">Das t\u00e4gliche Geschirr und die Trockenlebensmittel sind im B\u00fccherschrank deponiert &#8211; und damit leicht griffbereit, die B\u00fccher selbst harren seit Wochen in Umzugskisten aus.<\/p>\n<p align=\"justify\">Zu Zweit nebeneinander zu kochen, ist etwas beengt und f\u00fchrt zu kleineren Z\u00e4nkereien.<\/p>\n<p align=\"justify\">Und mit dem kopflastigen Geschirrsp\u00fcler bin ich nach wie vor etwas auf Kriegsfu\u00df: nicht nur einmal habe ich beim Bef\u00fcllen bzw. Ausr\u00e4umen vergessen, dass das Ger\u00e4t ja frei steht &#8211; ein dir entgegen kippender Geschirrsp\u00fcler ist alles andere als lustig! Bodo hat daher eine Schachtel davor gestellt, damit die Frontt\u00fcr beim Be-\/Entladen des Geschirrsp\u00fclers fest aufliegt.<\/p>\n<p align=\"justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2672 aligncenter\" src=\"https:\/\/lucia.klatil.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/IMG_20230810_064649-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/lucia.klatil.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/IMG_20230810_064649-300x225.jpg 300w, https:\/\/lucia.klatil.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/IMG_20230810_064649-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/lucia.klatil.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/IMG_20230810_064649-768x576.jpg 768w, https:\/\/lucia.klatil.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/IMG_20230810_064649-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/lucia.klatil.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/IMG_20230810_064649-1320x990.jpg 1320w, https:\/\/lucia.klatil.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/IMG_20230810_064649.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p align=\"justify\">Aber es best\u00e4tigt sich das Ph\u00e4nomen, dass man sich an alles gew\u00f6hnt! Ich habe die alte K\u00fcche bereits komplett vergessen und mich an diese primitive, aber doch funktionelle Interimsl\u00f6sung gew\u00f6hnt, aber es vergeht kein Tag, dass nicht einer von uns beiden seufzt:<\/p>\n<p align=\"justify\">Jetzt w\u00e4r\u00b4s dann aber schon bald Zeit, dass wieder Normalzustand einkehrt!<\/p>\n<p align=\"justify\">Ja, es w\u00e4re an der Zeit, sich an die Neue zu gew\u00f6hnen, die uns hoffentlich auch viele Jahre begleitet!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor zwei Jahren haben wir unser Bad erneuert. Und bald darauf fanden wir auch unsere IKEA K\u00fcche nicht mehr so hip, insbesondere die fleckig gewordene Massivholzplatte. Einmal haben wir uns zwar die M\u00fche gemacht, sie per Hand und Schmirgelpapier abzuschleifen, aber ein zweites Mal? Sicher nicht! 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