{"id":602,"date":"2014-07-31T10:45:23","date_gmt":"2014-07-31T08:45:23","guid":{"rendered":"http:\/\/luciaklatil.wordpress.com\/?p=602"},"modified":"2014-07-31T10:45:23","modified_gmt":"2014-07-31T08:45:23","slug":"wo-ist-das-lachen-nur-geblieben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lucia.klatil.at\/blog\/?p=602","title":{"rendered":"Wo ist das Lachen nur geblieben?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align:justify;\">Bodo ist gestern zu einer Erkenntnis gekommen: er vermisst das Lachen!<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Umpf\u00a0&#8211; eine schwergewichtige Aussage, die mich ordentlich ins Gr\u00fcbeln bringt. Wenn ich meinen All-Tag so ins Visier nehme, ist da\u00a0ehrlicherweise mehr als ein K\u00f6rnchen Wahrheit enthalten:<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Wenn der Wecker mich aus dem Schlaf rei\u00dft, zuckt erstmal der ganze K\u00f6rper &#8211; aber nicht in freudiger Ekstase, sondern weil das Morgen-Grauen einen ordentlichen\u00a0Schrecken verbreitet. Danach folgt die Erleichterung der Blase, die noch schl\u00e4frige\u00a0gegenseitige Aufmunterungs-Umarmung, das erste z\u00e4hneputzende\u00a0Grinsen. Nach dem schwei\u00dftreibenden Morgensport\u00a0der Versuch einer reinigenden Erfrischung unter der Dusche (ohne Gesang und Gezwitscher), derzeit gefolgt von intensivem Nachschwitzen\u00a0und der Verzweiflung vor dem Kleiderschrank &#8211; ich bin jetzt seit 2 Stunden in Betrieb und habe noch nicht gelacht, maximal mein Gegen\u00fcber angel\u00e4chelt\u00a0und leicht die Mundwinkel nach oben gezogen. Wenn ich dann im B\u00fcro sitze, hocke\u00a0ich an meinem Fensterplatz mit starrem Blick auf den Computer, wobei hier zunehmend die Buchstaben ineinander verschwimmen (ich kann mich aber einfach nicht dazu aufraffen, endlich auch im B\u00fcro die Lesebrille auf meine kleine r\u00f6mische Nase zu setzen). Zu behaupten, dass wir so ganz ohne Scherzerl\u00a0den Arbeitstag verbringen, w\u00e4re falsch &#8211; an meiner Tischgruppe\u00a0f\u00e4llt schon hin und wieder ein Satz, der zumindest f\u00fcr einen Moment den Geist erheitert. Aber der Tag ist lang, die Augen werden m\u00fcde, die Finger an der Tastatur langsamer, der Kopf brummt, bis ich dann das Narrenkasterl\u00a0herunterfahre\u00a0und von dannen ziehe. Und wenn ich daheim zu Fu\u00df die Stufen erklommen habe, bin ich erstmal atemlos &#8211; auch da bleibt keine Luft \u00fcbrig, um in hemmungsloses\u00a0Gel\u00e4chter auszubrechen. Es ist dann bereits 19, 20, 21 Uhr und somit wird es eng, dem Lachen eine Chance zu geben: man kocht, man berichtet einander von den kleinen Erlebnissen mit Erinnerungswert, man schaut in die Glotze oder liest ein spannendes Buch &#8211; und dann werden\u00a0schon die Lider schwer. Ein bisschen Knuffeln\u00a0und Sch\u00e4kern und dann folgt das\u00a0Zeremoniell des\u00a0Gute Nacht-Spr\u00fccherls.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Zusammengefasst &#8211; es schaut echt traurig aus mit dem Lachen! Derweil w\u00fcrden da sooooo viele Muskeln beansprucht, positive Hormone zum Spr\u00fchen gebracht werden und ganz einfach der Organismus Mensch sich besser f\u00fchlen.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Daher mein Appell an Euch: Macht Lachen zur neuen sportlichen Herausforderung &#8211; wir sehen uns demn\u00e4chst im Trainingscamp (zB beim Lach-Yoga-Workshop?)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bodo ist gestern zu einer Erkenntnis gekommen: er vermisst das Lachen! Umpf\u00a0&#8211; eine schwergewichtige Aussage, die mich ordentlich ins Gr\u00fcbeln bringt. Wenn ich meinen All-Tag so ins Visier nehme, ist da\u00a0ehrlicherweise mehr als ein K\u00f6rnchen Wahrheit enthalten: Wenn der Wecker mich aus dem Schlaf rei\u00dft, zuckt erstmal der ganze K\u00f6rper &#8211; aber nicht in freudiger &hellip; <a href=\"https:\/\/lucia.klatil.at\/blog\/?p=602\" class=\"more-link\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8],"tags":[],"class_list":["post-602","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-lucia-and-the-rest"],"views":361,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/lucia.klatil.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/602","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/lucia.klatil.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/lucia.klatil.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lucia.klatil.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lucia.klatil.at\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=602"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/lucia.klatil.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/602\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/lucia.klatil.at\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=602"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/lucia.klatil.at\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=602"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/lucia.klatil.at\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=602"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}