Ich grüße Dich, Sonne des Herzens!

Endlich, endlich, scheint die Sonne über uns zu erwachen und ihr Feuer zu entfachen!

Unser Terrassen-Refurbishment-Vorhaben ist daher zum Glück auch schon weiter vorangeschritten: die Wand ist strahlend weiß, die Fenster sind blitz-blank, unsere Leiter, die aufs Sonnendeck führt, wurde versetzt, damit das neue Pflanzenregal besser zur Geltung kommt bzw. die Blumen mehr Sonne abbekommen, und wir haben seit gestern auch eine Pflanzen-Etagere – dank Bodo´s körperlichem Einsatz mega-stabil zwischen zwei Stützen montiert … alleine das Bodenabschleifen macht uns noch Sorgen …

Ein etwas eigenartiges Intro für mein nächstes yogisch-inspiriertes Video – aber es fällt nun halt leichter, die Sonne aktiv zu grüßen! Noch indoor, aber wenn es so weiter geht mit dem Frühlingserwachen, dann steht einer Yogapraxis im Grünen bald nichts mehr im Wege – außer der eine oder andere Lockdown …

Yoga Video 29

Der Traum vom All-inklusive …

… der All-inklusive-Urlaub – steht momentan wirklich noch unter einem blassen Sternenhimmel – ich habe schon damit abgeschlossen, heuer wieder den Rucksack zu packen und auf lange Tour zu gehen … und wenn ich grad so aus dem Fenster schaue, ist mir auch gar nicht danach, an Bademode zu denken – die dann auf „Dahamas“ auf „Terrassoloniki“ präsentiert wird — um einen makellosen Bikini-Body zu präsentieren …. mmh, ich glaube, ich bin urlaubsreif oder einfach „drüber“?

Wie auch immer: Jammern nutzt nichts, dann schon lieber vorbeugend was für den Körper tun, vielleicht gleich mit diesem einfachen, lockeren, wenig anstrengenden Workout für zwischendurch oder auch zur fixen Sportstunde in den eigenen vier Wänden!

Yoga Video 28

50 Fragen – und was ist der Output?

Uih – ich muss heute wohl ein bisschen Dampf ablassen – doch nein, das Thema beschäftigt mich schon seit Tagen:

Im Radio wird gerade eine Umfrage bei der „Generation Z“ – den 16- bis 25-Jährigen – durchgeführt: 50 Fragen zum Thema, welche Auswirkungen das Virus auf die jungen Leute hat.

Klar, das ist das Alter, wo sich die Hormone ganz besonders stark aufblähen, wo man von einem Extrem ins andere fällt, wo die Kindheit zu Ende geht und durch große Ungewissheit, aber auch Neugierde ersetzt wird, wo man sich den Partner auf ewig oder zumindest auf Zeit sucht, wo sich das hässliche Entlein zum prächtigen Schwan entwickelt … alles verständlich, keine Frage! Doch warum gibt es keinen Fragebogen für:

# Säuglinge und Kleinkinder, die in den ersten Monaten und Jahren ihres Erdendaseins das Lächeln ihrer Mama nur an den Augen erkennen können, weil die Maske die liebkosenden Lippen abdeckt?

# Kindergarten- und Grundschulkinder, die ohne soziale Abreibung (sprich ohne „Zusammenraufen“) trotzdem das soziale Miteinander entdecken sollen?

# die „Unterstufler“ (10 – 14), die an der Pubertät schrammen und die Kummerschulter der besten Freundin / des besten Freunds entbehren müssen?

# die Erwachsenen von/bis, die mehr als sonst „den Laden schupfen“ müssen?

# die sogenannte „Generation Silber“, die diese andauernde Ausnahmesituation gefügig erträgt / ertragen muss?

Ich sehe die Krise der „Generation Z“ eher darin angesiedelt, dass die (meisten) Jugendlichen hier in Österreich bislang in einem angemessenen Wohlstand und ohne Verzicht aufgewachsen sind – und dieses Verwöhntsein nun alles ins Tragisch-Dramatische abdriften lässt. Ja, es besteht Angst, ja, es gibt Unbehagen zuhauf, aber ja, es besteht auch immer die Chance, das, was wir alle miteinander haben dürfen, mehr und bewusster zu schätzen!

Anstatt sich im Pulk zu treffen, kann man doch bei einem Spaziergang im Freien nur mit einer Mitschülerin / einem Mitschüler intensiver eine bestehende Beziehung vertiefen oder gar erst eine Beziehung aufbauen. Man muss dann auch nicht immer gleich laut werden, um sich Gehör zu verschaffen. Und mit einem selbstgebackenen Kuchen im Tupperware und einem heißen Getränk in der Thermoskanne wird daraus sogar eine Party zu Zweit!

Und man muss sich nur mal überlegen, welchen Schatz wir so gut wie alle in der Tasche haben: das Smartphone – mit WLAN und Internet ruckizucki sofort und überall mit allen anderen verbunden! … Vor Corona haben die Jugendlichen doch auch nur schnelle und oft sinnbefreite Messages getippt, ohne sich analog zu unterhalten …

Warum also muss es jetzt diese aufgebauschte Inszenierung einer Krise geben? Wäre es nicht eher angebracht, den Jugendlichen, aber auch allen anderen Jahrgängen über Radio, Fernsehen, Internet etc. Mut und Hoffnung zu vermitteln und nicht immer nur Bad News?

Was also wird der Output aus der Auswertung dieses Fragebogens sein, den gerade 30.000 Jugendliche ausfüllen?

Gar nicht selbstverständlich!

Passend zum Frühstücks-Kaffee, -Tee, -Buttersemmerl, -Müsli, -Smoothie, … ein kleiner Gedanke zum kurzen Innehalten und Austreten aus der tagtäglichen Selbstverständlichkeit:

Es ist Winter. Eine Kältewelle rollt heran. In Wien hat es gestern nass-geschneit, in der Nacht fielen die Temperaturen auf Minus 5…6 Grad und die nassen Tropfen wurden zu einem fluffig-flutschigen Weiß, das aufgrund heftiger Windböen eigenartige Muster auf den Gehwegen und Straßen zeichnete.

Und doch: Als ich heute Morgen um 5:30 Uhr durchs Stiegenhaus hinunterlief, um dem Wetter zum Trotz joggen zu gehen, lagen auf den Fußmatten wie an jedem Wochentag die abonnierten Tageszeitungen – unzerknittert, trocken, bereit für den Leser / die Leserin – ganz selbstverständlich!

Gar nicht selbstverständlich, finde ich! Denn, wenn man kurz zurückspult, sehe ich folgende Filmszenerie vor mir: Männer aller Altersklassen, die aufgrund ihrer Herkunft weitaus wärmere Temperaturen gewohnt sind, in meistens ziemlich abgetragenen und zu dünnen Winterjacken, auf klapprigen Rädern ohne Gangschaltung und ohne Beleuchtung, schlittern über den rutschigen Gehsteig (weil die Hausbesorger noch nicht ihrer Winterdienstverpflichtung nachgegangen sind), bleiben trotzdem irgendwie in Balance, stoppen bei jeder Haustüre, huschen ins Haus, (spucken dann meistens den Rotz im Foyer aus), freuen sich kurz, wenn es einen Aufzug gibt oder laufen keuchend hinauf bis ins oberste Geschoss, wenn es für den Einbau eines Aufzugs nicht genügend Platz in der Stiegenspindel gab, deponieren die Zeitungen vor der richtigen Wohnungstür und eilen weiter, zur nächsten Fußmatte, zum nächsten Haus, denn mit Sicherheit muss ein knapp bemessenes Zeitfenster eingehalten werden – ich nehme an, dass spätestens bis 6:30 Uhr alle Zeitungen ausgetragen sein müssen.

So selbstverständlich ist es daher nicht, dass es zum Frühstücks-Kaffee, -Tee, -Buttersemmerl, -Müsli, -Smoothie, … auch eine tagesaktuelle Lektüre gibt – auch wenn diese nur so strotzt vor Negativ-Schlagzeilen! Eigentlich paradox, dass man sich schon am Morgen bewusst die Laune verdirbt, nur um informiert zu sein? Wäre es nicht sympathischer, mit einem Witz oder einer positiven Geschichte in den Tag zu starten?

Lazy Sunday

Jetzt geht ein sportlicher Jahresbeginn ganz entspannt zu Ende – mit einem wirklich ganz schrecklich schön faulem Sonntag – im Bett zum Beispiel … und wenn es dann doch zu fad wird: mit kleinen Moves bleibst du dabei sogar aktiv-locker!

Das Schöne dabei: der nächste Sonntag kommt bestimmt!

Yoga Video 14

Freaky Power-Workout

Leute! Ich kann Euch sagen: ich habe sooooo viel geschwitzt bei diesem freaky Power-Workout mit ganz frischen (und eigenartigen) Übungen – aber trotzdem leicht zum Nach- und Mitmachen (ich bin ja kein Un-Mensch!)

Und danach … da ging es mir SUPER!

Also auf das Foto klicken … und los geht´s!

Yoga Video 13

Kopfsache

Jetzt, da wir alle so schön gemeinsam geturnt, gedehnt … und möglicherweise auch ein bisschen geschwitzt haben, kleben vielleicht einzelne Haarsträhnen am Kopf an.

Apropos: wie schaut´s aus auf dem Kopf?

Alle unter uns, die nicht über eine rapunzel-mächtige Mähne verfügen oder über eine ausgedehnte Panoramastirn, werden wahrscheinlich die (zu) kurzen Zeitspannen zwischen den einzelnen Lockdowns (mittlerweile können wir hier ja schon auf ein umfassendes Sortiment zurückgreifen: Lockdown soft, harter Lockdown, verlängerter Lockdown, …) dazu verwendet haben, sich am Kopf „schön machen“ zu lassen: Waschen, Schneiden, Trimmen, Färben, Legen, Föhnen, … Welch Balsam auf der Seele, wenn aus einem bad-hair-day plötzlich ein jippie-ei-jeh-hair-day wird?

Nachdem sich der momentane Stillstand aber leider ganz schon aufbläht und ausdehnt wie ein Germ-(Hefe-)Teig und sich zieht wie ein Strudel-Teig, nähern wir uns „obendrum“ langsam, aber sicher, einer kritischen Masse, sprich: einem ziemlich naturbelassenen, ausgewaschenen, fettig-strähnigen, fasson-losen Hippie-Zustand, der sich aber dank der kalten Temperaturen haarlich unter einer Strickmütze verstecken lässt – so man denn ein Hauben-Gesicht hat oder den passenden Kopf-Umfang.

Ich gehöre leider zu den Menschen, denen aufgrund ihres schmalen Eier-Schädels so gar keine Kopfbedeckungen passen: jede Erwachsenen-Haube rutscht mir runter bis zur Nase – mein Gesicht (was davon halt übrig bleibt, wenn man den MNS brav trägt) geht einfach unter und wird von kratzender Wolle verschluckt!

Das ist jetzt schon wieder Jammern auf hohem Niveau, denn wer sieht mir derzeit schon ständig auf den Kopf? Morgens beim Laufen achtet keiner auf meine schlaf-verwuschelte Haarpracht, die meiste Zeit bin ich im Homeoffice – bei den Videocalls kann man zum Glück die Kamera wegblenden – … bleiben also Bodo und diejenigen, die meine sportlichen Videos anschauen (und hoffentlich da hin und wieder auch mitmachen!).

Ich habe den allerersten Lockdown haarmäßig überstanden – da waren es gut 3 Monate zwischen den befreienden Friseurterminen -, also werde ich das jetzt dann auch noch überstehen … oder vielleicht muss ich mir doch noch eine Mütze maßgenau auf meinen kleinen Sturschädel „an-stricken“ (ach ja – da wäre ja noch was: wo bekomme ich jetzt Wolle her?)