Durch Wind und Wasser

Liebe Leute, hier könnt Ihr Euch online über die Erfahrungen des Gehens im Matsch informieren. Es gibt leider (oder zum Glück?) nur 7 Stück gedruckte & gebundene Exemplare des Reisetagebuchs, das Bodo und ich zu unserer Pilgerreise 2013 verfasst haben.

Wie jedes Jahr sind wir im Frühjahr / Frühsommer auf allen Vieren unterwegs gewesen – und wie jedes Jahr haben wir uns erst ab Spätsommer / Spätherbst mit der Sortierung unserer Gedanken und Erinnerungen befasst. Obwohl ich heuer sehr wenig handschriftliche Aufzeichnungen gemacht habe, war es spannend, wie während des Tippens nicht nur meine Finger tätig waren, sondern auch meine (beiden) Gehirnzellen Dinge hervorgebracht haben, die sonst in Vergessenheit geraten wären. Die Füße sind im Takt mitgetrippelt. Und meinem Bodo ist gleich wieder kalt geworden, als er die Fotos gesehen hat. Ich hoffe, dass Euch warm ums Herz wird, wenn Ihr die eine oder andere Passage überfliegt.

Fortsetzung folgt!

 

durchwindundwasser

Das pdf-File kann hier heruntergeladen werden (bitte um etwas Geduld, das File ist 130 MB groß ;-))

DurchWindundWasser

Ein Stern am Laufmode-Himmel

Stella, der Stern und nebstbei Tochter eines der one and only Beatles, macht in Mode. Aber nicht nur in Haute Couture, sondern auch in Sport-Fashion. Ob sie hierbei auch selbst läuft, Gymnastik oder Yoga macht, wage ich zu bezweifeln, bei 4 Kindern und all dem Designen. Vielleicht sieht deshalb die Laufmode Stella McCartney for adidas auch – etwas anders aus. Und wer hat den Mut, dies beim Sport auch anzuziehen? Klarer Fall für MICH!

Aus rein therapeutischen Zwecken – ich habe ja von meiner Lauf-Depression geschrieben – fiel ich beim adidas-online-Shop ein und habe den Warenkorb im ersten Schritt ordentlich gefüllt, um dann das eine oder andere Stück wieder zu entfernen. Übrig geblieben ist einerseits ein sowas von grüner Hoody – so grün, dass Regenwälder, Laubfrösche zusammen dagegen blass vor Neid werden müssen. Ein schrilles, sattes Grün, irgendwo zwischen Hell- und Dunkelgrün. Dazu dann noch der originelle Stil mit leichten Fledermausärmeln und einem Stoff, an dem Tiefseetaucher ihre Freude hätten. Das zweite markante Teil ist ein frech und wild gemustertes Kunststoff-Höschen, das ich derzeit nur als Drüber nehme. Ob ich mich im Sommer damit auch bloßbeinig auf die Straße traue, sei derzeit noch dahin gestellt.

Bodo war leicht geschockt, als ich daheim meine kleine Modeschau zelebrierte.

Das grüne Teil wird jetzt zu Weihnachten erstmals ausgeführt. Ich hoffe, die Rehe im Wald fürchten sich nicht, wenn ich wie Robin Hood über die Wurzeln hinwegfege. Grün soll doch therapeutische Qualitäten haben – oder nicht?

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p.s.: nebstbei im Arm: unser Tagebuch von unserer Wanderung 2013 – gleich hier auch online!