not amused …

Bodo ist ziemlich aufgebracht! So klein kann ein Auto gar nicht sein, dass es nicht in Konflikt mit kopflosen Radfahrer*innen geraten könnte! Derzeit vergeht kaum ein Tag, an dem er nicht von einer Situation berichtet, wo ein Verkehrsteilnehmer auf 2 Rädern – ohne zu schauen, ohne zu hören, ohne zu denken – in eine Kreuzung hineinrast, bei Rot über die Straße fährt, kein Handzeichen beim Abbiegen gibt, das Einbahn-Gebot negiert – und keinerlei Reaktion zeigt, wenn unser Smart gerade mal eben so noch auf den Millimeter genau / auf die Millisekunde rechtzeitig abbremsen kann!

Seit CoV-19 hat die Anzahl der Radfahrer*innen in der Großstadt ordentlich zugelegt – zum einen wohl, um der Ansteckungsgefahr bzw. der Maskenpflicht in den Öffis zu entkommen, vielleicht aber auch, weil man sich kein Auto mehr leisten kann/will. Die wenigsten tragen einen Helm, viele haben stattdessen EarPods im Ohr.

Hört zu, Ihr Radfahrer*innen: Auch Ihr seid Bestandteil des GEMEINSAMEN NEBEN- und MITEINANDER auf den Straßen dieser Stadt – auch für Euch gelten daher REGELN, die im Straßenverkehr verhindern sollen, dass Polizei, Rettung, Notarzt, Bestattungsunternehmen sowie Anwälte, Richter und Gefängnisaufseher über Mehrarbeit zu klagen haben!

Mag sein, dass Radfahren die neue Freiheit auf Rädern bedeutet – doch was nutzt diese Freiheit, wenn man sie nicht mehr erleben kann oder nur mehr mit erheblichen körperlichen Einschränkungen? Wie kann man es mit dem eigenen Gewissen vereinbaren, wenn ein unschuldig zum Handkuss kommender Autofahrer eine Schuld zu tragen hat, die sich ganz leicht verhindern hätte lassen, wenn ein bisschen mehr auf das MITEINANDER geachtet worden wäre?

Ihr Radfahrer*innen: RÜCKSICHT ist das Gebot der Stunde – ein bisschen Rücksicht gegenüber allen anderen Teilnehmer*innen im Straßenverkehr – das heißt dann auch: Klaut den FUSS-GEH-er*innen nicht ihren GEH-Steig!