Seit einem Jahr begleiten sie uns, die Mund-Nasen-Schutzmasken – und meistens sieht man sie auch dort, wo sie hingehören – nämlich über Mund und Nase gezogen.
Doch nicht immer – Auf meinen morgendlichen Laufrunden „stolpere“ ich regelmäßig über die weißen FFP2-Masken, die aus der Jackentasche gefallen sind oder vom Handgelenk gerutscht oder von den Ohren abgefallen oder … jedenfalls sind sie so ihrer Schutzfunktion beraubt und ohne Abschiedsgruß verlassen worden und liegen nun einsam auf den Gehwegen – solange, bis sie vom Straßenreinigungsdienst aufgesammelt und entsorgt werden!
Ich sehe dies allerdings nicht so sehr als Hoppala sondern eher als Nachlässigkeit, entstanden aus Bequemlichkeit (man könnte die Maske ja sicher verstauen, wenn man sie gerade nicht tragen muss, aber das ist lästig!) und Ignoranz (die Maske kostet auf den Material- und Herstellungsgrad gesehen quasi nichts – und was nichts kostet, ist auch nichts wert!)!
Das Bild hat sich gewandelt: „früher“ waren es durchgerotzte Taschentücher und andere benutzte Zellulose-Produkte, die den schwarzen Asphalt „bunter“ erschienen ließen – „heute“ ist es das trapezförmige Teil mit den Gummibändern … die Zeiten ändern sich, aber unverändert bleibt offenbar die Schadenfreude am Verursachen von Müllablagerungen im öffentlichen Raum – und das finde ich beschämend und ärgerlich!