Flop Swap auf einer Baustelle

Wieder ging die frohe Kunde rund: es darf wieder geswapped werden! Rund 300 Tauschfreudige fanden sich an diesem Wochenende in einer Seitengasse zum Prater, in einem aufgelassenen Seniorenheim, das zu einem Kulturen verbindenden sozialen Zentrum umgebaut wird (Magda´s Hotel). Baustelle bedeutet: Staubiger Boden, Strahler, welche die ausgestellten Tauschobjekte nur punktuell zum Leuchten bringen können, keine Heizung, weshalb sich die meisten Damen nur zögerlich in die Anprobe verirren. Ich natürlich als Helferlein wieder mit dabei. Einige der anderen kenne ich noch von den letzten Malen. Brigitte behält mich gleich bei der Annahme; sie erinnert sich wohl, dass ich dieser Rolle top bin. Eigentlich wäre ich ja bei der Flächenbetreuung eingeteilt gewesen. Aber die Annahme macht einfach viel mehr Spass, sieht man doch, wer was vorbeibringt – 5 Teile dürfen es dieses Mal sein, getauscht wird 1:1; nur die Helferlinge dürfen bis zu 10 Teile erswappen. Aber nur zu bald erkenne ich, dass ich mein Guthaben nicht aufbrauchen werde können, denn wie schon beim letzten Mal werden da Kleidungsstücke herbeigebracht, von denen ich kaum glauben, kann, dass es sowas überhaupt zu kaufen gibt! Ich habe natürlich wieder Top-Ware mitgebracht (zum letzten Mal!): eine kurze Jeansjacke mit Ösen und trachtig anmutenden Absteppungen, ein schwachsinniger Notkauf im Zuge einer Umtauscherei nach Weihnachten, eine Camouflage-Tasche von G-Star, die mir zu klein ist und immer von der Schulter rutscht, eine graue Hose im Pocket-Stil, was halt nicht so ganz mein Stil ist, schwarze Schuhe von Dominici, die ich nicht tragen kann, weil die Sohle meinen Fußballen zum Brennen bringt und die hellen Velour-Stiefel von Shoetation, die ich mir aus einer gierigen Unbesonnenheit in Größe 40 gekauft habe, wirklich unbesonnen, wie ich beim ersten Mal Tragen schmerzhaft erkennen musste. Super Teile, zu schade für diese Swap-Party, aber daheim im Schrank werden die Sachen auch nicht besser und bei willhaben.at hat sich bislang auch niemand dafür begeistern können.

Die Swapperei beginnt um 14 Uhr; die ersten Ladies stehen schon in den Startlöchern. Aber wer zuerst kommt, kann eigentlich nur seine eigenen Sachen swappen – so gesehen gehört auch einiges an Geduld dazu. Dann wird es zunehmend etwas voller im Laden. Die Innentemperaturen unterscheiden sich nur wenig vom Außenklima. Ich bin nur im dünnen Strickmäntelchen hergekommen, habe aber zum Glück noch einen Schal und einen Sweater dabei, sodass ich nicht ganz erfrieren werde. Meine Kolleginnen borgen sich zum Teil ankommende Jacken aus – keine schlechte Idee; die eine oder andere behält sich das Teil dann auch gleich. Wir arbeiten alle gut zusammen: drei an der Annahme, drei, die parat stehen,  um die neue Ware auf Bügeln in Empfang zu nehmen. Beim Check out ist klarerweise erst nach 2 Stunden zu tun – auch dort helfe ich mit: die Sachen müssen zwar dem Grunde nach abgezählt werden, aber Ehrlichkeit ist doch noch eine Tugend, die nicht ganz verschwunden ist.

Mit einer älteren Dame komme ich ins Streiten, weil sie 12 Teile mitbringt – schrecklich alte Fetzen – und wütend wird, weil ich ihr sage, dass wir kein Kleiderspendercontainer sind. Um des Friedens willen nehme ich alles an, gebe ihr die 5 Gutpunkte und werfe fast alles in eine Box, in der miese und beschädigte Ware landet.

Eine andere alte, aber sehr gepflegte Dame berührt mich, die sich mit Eifer und am Rollator hin- und her schiebend vom Swapfieber anstecken lässt. Ich helfe ihr beim Checkout. Sie hat hier ganz klar für andere Personen Kleidung gesucht. Am zweiten Swap-Tag ist sie wieder da, wieder mit 5 mitgebrachten Teilen, aber leider wenig erfolgreich im Tauschen.

Meine Nachbarin kommt mit den beiden kleinen Kindern. Eigentlich hätte sie einen „freien“ Nachmittag gehabt – aber wo sind die Väter, wenn man sie braucht? Ich biete mich zum Babysitten an, damit sie in Ruhe schauen und probieren kann. Nur leider machen da die Kids nicht mit: heulend peppen sie den chilligen Sound der Hintergrundmusik auf, da hilft kein Kitzeln und kein Apfelstrudel vom Bufett. Ein Anruf in mehr oder weniger bestimmten Tonfall – und der geländegängige Doppelkinderwagen geht in väterliche Obhut über. Zumindest findet die Jungmama ein paar Teile. Ich spendiere ihr einen meiner Gutpunkte und reiße mir im Gegenzug ihre Tasche unter den Nagel, die sie mitgebracht hat – groß und geräumig, als Citybag mit Sportsachen-Stau-Potential. Bodo meint später: warum auf einer Baustelle tauschen, wenn wir das bei uns im Stiegenhaus hätten machen können?

Ein einfaches beiges Kleid von Sisley wandert noch in meinen Besitz und muss jetzt den einen oder anderen Styling-Test durchlaufen. Das war´s aber auch schon an Beute.

Ich mache eine Überstunde, weil ich nun am Check out mithelfe. Aber dann wird´s kratzig im Hals und die Kälte hat Besitz von meinem Körper ergriffen. Ich bin von diesem dritten Swap-Event ein wenig enttäuscht. Aber nicht nur mir ist es so ergangen. Ich habe es vor allem heute am Sonntag, als ich für eine Stunde nochmals dort war, gespürt, dass die Erwartungen nur wenig erfüllt wurden. Aber Mädels, wenn jede einzelne von Euch ihren Kleiderschrott vorbeibringt, kann man dann wirklich erwarten, dass tolle Schnäppchen dabei sind? Meine Tauschobjekte haben jedenfalls sehr rasch einen Abnehmer gefunden – habt Spass bei Eurer neuen Besitzerin, Du Jacke, Du Hose, Du Tasche, Ihr Schuhe und Stiefel!

Als Vegetarier unter Hamburgern

Lasst mich die Zeit kurz zurückdrehen und beamt Euch mit mir ins Wochenende 10.-12.Oktober … strahlendes Wetter in Mitteleuropa, angenehme Temperaturen – und ein Flug nach Hamburg.

Wenn mein attraktiver Gegenpol ein halb rundes Jubiläum feiert und Freunde aus dem nördlichen Germanien nicht zum Feiern an die Donau kommen können, folgt eine Einladung an die Elbe – Kost und Logis inbegriffen.

Die Flugzeit ist nur mehr ein Klacks (1:15) – die Hansestadt ist allemal eine Reise wert: freundlich-reserviert die Menschen, alles wirkt weltoffener, weiter im Horizont, was wohl an der Schifffahrt liegen mag, an der Ungebundenheit der Matrosen, an der Zungenfertigkeit der leichten Mädels von St.Pauli, an den glitschigen Meerestierchen am viel besuchten Fischmarkt.

Wir staunen in der Miniwunderwelt, die in der alten Speicherstadt ihre Bühne hat, über die Feinheit und Liebe zum Detail. Das geht weit über das Modellbau-Hobby hinaus. Es werden Geschichten, Tragödien, freudige Ereignisse erzählt, im Wechsel von Tag und Nacht, Ankunft und Abreise per Bahn oder Flugzeug.

Wir wandeln in der neuen Speicherstadt und beneiden diejenigen, die sich hier eine Wohnung mit südseitiger Terrasse und freiem Blick leisten können.

Wir lachen in einem Musical in St. Pauli über St. Pauli.

Wir genießen das beste asiatisch-mongolische Buffet, das wir je zu sehen bekommen haben. Allerdings weigere ich mich vehement, gebratenes Krokodil zu kosten!

Ich verlaufe mich beim morgendlichen Run im Moor und bekomme Orientierungshilfe von zwei freundlichen Menschen auf dem Fahrrad.

Ich verliebe mich beim Blitz-Shoppen in eine schwarze offene Jacke aus Stoff und Leder. Bodo spendiert sich selbst ein Sackerl schwarze Lakritze.

Wir Frauen reden viel und noch mehr. Die Männer hören andächtig zu und trinken lieber ein Bier.

Viel zu schnell vergeht die Zeit – was bleibt, sind die Erinnerungen an ein wunderschönes (verlängertes) Wochenende in angenehmer Umgebung!

Hamburg: wir kommen wieder!

Frohgelaunt über die Ziellinie

Yes, I can!

Hände hochgestreckt, lauter Schrei, Überfreude 🙂

Nach den beiden persönlichen Marathonschlappen des heurigen Jahres – in Wien hatte ich schlichtweg relativ rasch einfach keine Lust mehr, mit 80.000 anderen mehr oder weniger behaarten Beinen asphaltierte öde Kilometer abzulaufen, und in der ach so schönen Wachau hat mich ein teuflisch falscher Ehrgeiz in die Misere geritten, indem er mich mit panischem Herzrasen und unfrohen Gedanken bestrafte.

Das Ergebnis: Selbst-Zweifel, Selbst-Kritik, Selbst-Mitleid, …

Aber wie heißt es so schön? Nach jedem Tief kommt ein Hoch? Kalt-Warm haltet den Kreislauf frisch. Yin und Yang wiegen sich in Balance.

Schon im Frühsommer hatte ich mich selbstsicher für einen weiteren Lauf angemeldet: Salzkammergut – Rundlauf um den Wolfgangsee mit einem knackigen Bergauf-/-ab-Teilstück – ein Lauf, in Natur eingebettet, noch nicht sehr über-laufen. Vielleicht 3.000 LäuferInnen absolvierten zuletzt 5, 10 oder 27 km und nicht mal 200 Waghalsige die 42,195 km, die in Bad Ischl beginnen. Somit quasi ein Laufprivatissimum?

Im September war ich sehr im Wickel-Wackel, ob ich an den Start gehen sollte.

Anfang Oktober hat das Leistungs-EKG bestätigt: ich bin topfit. Also liegt es nur am Kopf, wo meine beiden Gehirnzellen wohl arg am Streiten sind?

Egal: das Startgeld ist bezahlt, die Wetteraussichten sind brillant, die 3-stündige Fahrt flockt mit Stauumfahrung und größerem Herumirren in Bad Ischl, da aufgrund einer Mega-Baustelle eine Querung des Ortes nicht möglich ist. Die Unterkunft in einem etwas eigenartigen Ferien-Appartement (Minigarconniere mit ausklappbarem Sofa, Küchenzeile, Blick auf Fluss und Fußballplatz und Berg, geschmacklich nicht unser Stil, hätten uns eher ländlich-alpinen Stil erwartet) ist bereits zur Hälfte bezahlt.

Am Samstag holen wir uns die Startnummer in St.Wolfgang, genießen die Sonne und am anderen Seeufer einen und einen zweiten aufgespritzten Sturm. Abends gibt es natürlich Pasta und im zweiten Anlauf ein Glaserl Prosecco (der erste Spritzwein war untrinkbar, weil geschmacklich näher an fauligem Holz als an ausgepressten Trauben). Mein Schlaf ist tief und ruhig. Erst am Morgen macht sich dann richtig die Unruhe breit – meine momentanen Verstopfungsprobleme finden hier zumindest ein ausgiebiges Ende.

Die knapp 300 Marathonis (2014 wird zum Teilnehmerrekord) warten relaxed im Startbereich. Um 9:20 wird der Startschuss in die Luft geballert – es geht los! Bodo ist ein brillanter Schatz: er weiß, wie wichtig mir dieses Mal das Durchkommen / Ankommen im Ziel ist. Ich muss keine persönliche Bestzeit unterbieten, zumal dieser natur-nahe Lauf nicht mit einem ebenen Stadtlauf zu vergleichen ist. Ich muss nur fit im Kopf sein. Daher hat er mir eine Aufgabe gestellt: ich muss ein virtuelles, aber lebenswichtiges / lebensrettendes Medikament ins Ziel bringen! So komisch das jetzt klingen mag, aber in den nächsten 4 Stunden werde ich tatsächlich ab & dann daran denken. Doch noch nicht zu Anfang, denn da geht es eigentlich recht gemütlich los. Da ich fast ganz zum Schluss gestartet bin, bin ich geschwindigkeitsmäßig unter Gleichgesinnten. Aus Bad Ischl raus geht es teilweise über Trampelpfade im Gänse-Lauf; ein Überholen ist hier so gut wie nicht möglich. Auf der Straße teilen wir uns die Fahrbahn mit den wenigen Autos, die hier herumfahren. Zu beiden Seiten begleiten uns Berghöhen, über uns strahlt ein blitzblauer Himmel vor Freude – und diese Freude überträgt sich auch auf meine beiden Gehirnzellen. Die ersten 15 km führen bis nach St.Wolfgang, wo wir freundlich zum Weiterlaufen animiert werden – das Ziel ist noch 27 km entfernt. Nun treffen wir auf die LäuferInnen, die hier gestartet sind. Die schnellen Athleten sind natürlich schon längst am anderen Ufer (im wortwörtlichen Sinn gemeint!). Nach weiteren knapp 5 km sehe ich die Läuferkarawane ins Stocken kommen: es geht abrupt bergauf: zuerst ein Straßenstück, dann auf Waldboden. Ein Stoßgebet, ein Stück Banane, noch ein Schluck isotonisches Gift. Ich merke rasch, dass mich langsame Laufschritte zu sehr auspowern werden und verlagere mich wie die anderen rund um mich aufs zügige Bergaufgehen. Kurz kommen mir Erinnerungen ans Pilgern in den Sinn. Im Großen und Ganzen eine recht komische Situation, wenn man sich diese Massenwanderung von der Seite anschaut. Schon oben? Dann geht es ohne Aussicht rasend schnell wieder bergab. Dank an meine Knie – das wird für mich zur besten Teilstrecke! Ich flitze schnurzgerade oder im Zickzack hinunter, wenn ich andere eher vorsichtigere Damen und Herren umschiffen möchte. Habe ich sonst vor Bergab-Geschwindigkeiten eher Angst und stehe auf der Bremse, lasse ich hier die Zügel locker – mir ist fast danach, laut aufzujuchzen – aber vielleicht ist das doch unpassend? Mit diesem Schwung geht es dann entlang des Sees weiter. An jeder Labstation mache ich brav Halt, trinke Wasser und Iso-Getränk, nehme 3x ein Stück Banane und habe auch meine eigenen Tuben mit Mineralstoffen dabei. So bringe ich mich Kilometer um Kilometer weiter. Der anfängliche Frohsinn hat ein bisschen abgenommen. Es wird heiß, wir laufen sehr viel ohne Schatten – das ist die Zeit, wo ich ans „Medikament“ denke. Zaungäste gibt es nicht allzu viele, aber wir werden doch hin und wieder beklatscht und angefeuert. Die originellste Fangruppe darunter ist mit Sicherheit unangefochten die Belegschaft eines Altersheims: Pflegerinnen und betagte Gäste dick eingepackt in Rollstühlen im einseitigen Spalier. Zugegebenermaßen reagieren nicht viele auf mein dankbares Winken. 10 km vor dem Ziel treffe ich Bodo – Zeit für ein Bussi muss sein. Er ist beruhigt, dass es mir gut geht. Aufmunternd sind die Kilometeranzeigen: sonst werden meistens sehr pragmatisch Kilometer um Kilometer aufsummiert. Aber das Salzkammergut ist anders: Nur bis zum Berg werden die Kilometer chronologisch angezeigt. Nach dem Bergstück aber wechselt die Anzeige auf: „noch 19 km …. noch 14 km …. noch 3 km“ – das ist ein wahnsinnig guter Motivator, wenngleich ich 5 km vor dem Ziel dann schon ein wenig schwächle. Aber bei „noch 1 km“ hole ich die letzten Reserven hervor und gebe nochmals Gas. Eine minimale Steigung bis zum Ortsanfang – und dann im Schuss über die Ziellinie … nein: ich muss noch ein paar Meter weiterlaufen, denn die tatsächliche Ziellinie kommt knapp hinter der vorletzten Zeitnehmung. Der Teppich, über den ich die letzten paar Meter sprinte, ist nicht rot, sondern himmelblau – aber was zählt: ich habe es geschafft!

Hände hochgestreckt, lauter Schrei, Überfreude 🙂

Das Ergebnis: 04:02 / 100. von knapp 250 Startern, 15. bei den Frauen, 5. aus meinem Jahrgang … absolut ausbaufähig! Denn sollte es ein nächstes Mal geben (vorstellen könnte ich es mir durchaus), muss ich das „Medikament“ unter 4 Stunden ins Ziel bringen!

Fotos folgen …..

 

 

Die Frau im Automobil

Frauen und Autos sind für Männer der Albtraum schlechthin. Als GTI-Pupperl oder als Salamibrot-reichende Beifahrerin gerade noch akzeptiert, gerät die Abhängigkeit vom anderen Geschlecht zur alles verneinenden Verständnislosigkeit, sobald die Dame links einsteigt und sich den Autoschlüssel unter die scharfen Nägel krallt.

Und doch: es gibt die Frau im Automobil, und damit meine ich nicht die hinter dem Lenkrad klebende und mit den Zähnen klappernde furchtsame Genossin, sondern die toughe Lady, die sich den fahrbaren Untersatz zum schmucken Begleiter macht – wer braucht schon einen Gefährten, der Mucken macht, wenn man sich ein Gefährt leisten kann, das schnurrt wie ein Kätzchen? …. dass auch Katzen zum Aufmucken neigen, sei dahingestellt und für diese Story nicht relevant.

Da ich selbst seit einigen Jahren glückliche Nicht-Autobesitzerin bin und den kleinen Smart mit viel Innenleben nur am Wochenende fahre – vornehmlich zum Zwecke der Übung -, halte ich mich aus der weiteren Diskussion weitestgehend heraus. Was ich beitragen kann, sind objektive Beobachtungen.

Konkret geht es hier um 4 Frauen (Arbeitskolleginnen und Freundinnen), die mir gezeigt haben, dass ein 4-Räder unterm Popo nicht nur ein Symbol der Freiheit und Unabhängigkeit ist, sondern auch eine Frage des persönlichen Stils. Ein schnittiger BWM, ein spritziger Fiat 500, ein flotter Citroen und ein Beetle der Ultraklasse – Frau identifiziert sich mit Pferdestärke, Blech und Aluminium. Das eigene Auto muss nicht groß sein, aber über einen ausnehmend großen Kofferraum verfügen, denn Frau hat einfach immer etwas zu transportieren. Für große Felgen wird schon mal ein extra Schein in den Topf gelegt. Das Innenleben versprüht weiblichen Charme in Form von knackiger Armaturenverkleidung, einer guten Audio-Anlage, einem großen Rückspiegel und sonstigem Schnickschnack, wie: einem intelligentem Lenkrad, Einpark-Warnpiepsern, einer männlichen Stimme am Navigationspult, die vornehmlich Wörter wie „rechts“ und „links“ vermeidet und viel Licht innen und außen, damit die Sucherei in der Handtasche von Erfolg gekrönt ist.

Zwei Mädels haben tief aus ihrer Brust gesprochen: „Das habe ich mir geleistet!“. Männer: Ihr habt auf diesem Terrain leider offensichtlich hoffnungslos verloren. Frau und Auto sind emanzipiert genug – Ihr dürft froh sein, wenn Ihr auf eine Probefahrt mitkommen dürft. Nur: nicht das Salamibrot im Picknickkorb mitnehmen, sondern die Flasche Prosecco … vielleicht dürft Ihr die (trunkene) Holde dann auch in IHREM Auto nach Hause (und ins Bett?) (ent-)führen!

Beförderung

Ende 2013 habe ich mich als PC-Assistent tapfer geschlagen – vielleicht erinnert sich der eine oder andere noch an meine Schilderung über den Sidestep in die Welt der Computerie.

9 Monate später stehe ich vor meiner „Beförderung“: wieder an den alten Schauplatz zurück gekehrt, heißt es nunmehr, zwei Klassenräume neu zu gestalten. Die Aufgabenstellung: so rasch als möglich – für eine Person allein ein Ding der Unmöglichkeit- nicht nur wegen der Zeit, sondern auch wegen der Motivation. Also sage ich meinem attraktiven Gegenpol meine uneingeschränkte Hilfe zu – das vergangene Wochenende wurde vereinbart.

Samstags beginnen wir um Punkt 8:00.

Tische schieben. Kartons öffnen & auspacken. Kartonagen zerlegen, stapeln. Plastikmüll trennen. Die Bausteine PC, Bildschirm, Tastatur und Mouse auf den Tischen verteilen. Vom „Besteller“ erfahren, dass alles andersrum aufgestellt werden muss. Bereits montierte Kabelkanäle an den Tischen korrigieren (Bodo muss sich dazu auf den staubigen Boden legen und von unten nach oben schrauben). Entsorgung antiker Computer-Relikte, die am Gang aufgebahrt werden, wo sie auf die Abholung zum Bauhof warten. PC mit Bildschirm, Tastatur und Mouse verbinden. An den Stromkreis anschließen.

Raum 1 nach 9 Stunden ununterbrochener Arbeit bis auf das „Leben einhauchen“ fertig – wir auch!

Sonntags beginnen wir um 12:00.

Raum zwei wartet. Hier kompletter Umbau der im Dezember hergestellten Lösung. Tische großräumig neu aufstellen. Alle Netzwerkkabel ausfädeln, nach Länge sortieren. Neue Kabel entwirren und aufzwirbeln. Bereits ausgepackte Hardware systematisch auf die Tische verteilen. Vorgabe: 5 Reihen á 3 Tische á 5 Personen. Dazwischen restliche Kartons auspacken. Bodo verschiebt zwei ungebrauchte Kästen in ein Nebenkammerl – Mann, hat der Kraft! Ich habe vorab auch hier alten Computerschrott am Gang in einer Ecke geschlichtet, ebenso die Kartonagen. Die Putzfrauen werden sich freuen!

Draußen herrlichster Sonnentag, drinnen angestrengte Konzentration, als die vielen einzelnen Kabeln in einem schmalen Kabelkanal gelegt werden müssen. Hier ist Teamarbeit gefragt! Bereits vorhandene PC-Stationen müssen auf gleich gebracht werden – das macht mehr Arbeit als das jungfräuliche Zusammenbauen.

Trotzdem kann ich dem Ganzen eine Art von meditativer Tätigkeit abgewinnen – oder ist es eher Fließband-Arbeit?

Als der letzte Kabelkanal geschlossen ist und alles sauber, professionell und einfach toll ausschaut, als draußen die Dämmerung einbricht und das Licht im Raum nicht funktioniert, ist auch bei uns die Luft komplett entwichen. Um 19:00 und nach ein paar Beweisfotos ziehen wir von dannen.

Erschöpfung, müde Füße, taube Finger, steifer Rücken matchen sich mit Stolz, Zufriedenheit, unserer Verbundenheit, dem wieder mal bewiesenen Teamgeist.

Das optische Ergebnis überzeugt voll und ganz – jetzt folgt der eher öde Part der Laufbalken-Beobachtung … am kommenden Freitag, natürlich wieder zu zweit!

 

04:37

Es ist späte Nacht – 04:37, als mich mein innerer Anti-Schweinehund sanft aus dem Schlaf holt. Ein hell leuchtender Stern blickt mir freundlich ins Gesicht. Der Druck auf meiner Mickymouse-Blase macht das Aufstehen zu einer relativ leichten Übung.

Normalerweise absolviere ich meine long jogs samstags – aber jetzt ist Sonntag, den ich in neongelben Laufschuhen, kurzer Tight, Top und dünner langärmeliger Jacke (mein Asics-Schnäppchen) beginne.

Vielleicht liegt es daran, dass es noch sehr früh ist und noch nachtschwarz (im Sommer wird es um kurz nach 5 ja schon hell). Vielleicht liegt es daran, dass der Sonntag, abgesehen von den Nachtschwärmern, die liebestoll und partytrunken auf der Suche nach einem Taxi durch die Gassen torkeln, ein sehr schlafhungriger Wochentag ist, an dem der biblische Ausspruch: „Am siebten Tag ist Ruhe angesagt“ auch in der heutigen modernen Zeit noch Berechtigung hat.

In diese Stille komme nun ich mit hörbaren, mäßig schnellen Schritten, die mich in den Prater führen, wo ich anfangs noch auf der beleuchteten Hauptallee bleibe. Ohne Stirnleuchte wäre es mir dann auf unebenem Terrain doch zu unsicher.

Ich bin nicht allein: ein Radfahrer überholt mich, bepackt mit einem leuchtend blauen Rucksack. Er zischt an mir vorbei und streckt die rechte Hand zum Gruße hoch. Als ich ihm ein „Guten Morgen!“ zurufe, dreht er sich nochmals grinsend um und grüßt zurück. Ein anderer Läufer kommt mir entgegen und freut sich ebenfalls über meinen Gruß. Auch hier eine andere Stimmung als dann eine Stunde später. Denn je mehr Sporthungrige unterwegs sind, desto magerer fallen die persönlich-individuellen Begegnungen aus. Ich spüre eine frühmorgendliche Verbundenheit mit den anderen und ich denke, denen geht es ebenso wie mir.

Und als ich dann noch meine Freunde, den Hasen, der mir wieder einmal vormacht, wie man richtig sprintet, und das Reh treffe, wird der morgendliche Auslauf zu einer belebenden Sache, die mir für den Rest des Tages viel Kraft verleiht – aber das ist eine andere Geschichte!

Modische Durststrecke

Wenn ich die letzte Zeit so Revue passieren lasse, schlüpfe ich gerade zu in die Befürchtung, dass ich mich zum Fashion-Negierer entwickle. Wann habe ich mich das letzte Mal über einen stilistischen Salto-Mortale ausgelassen? Das muss schon Monate her sein. Ich erinnere mich dumpf an meine Euphorie über die Sale-Schnäppchen und den Budapester Ausflug im Juli – das war´s dann aber auch schon.

Was die neue kühlere Saison betrifft, war ich lange Zeit mental nicht darauf eingestellt, mich mit Jacken, Mänteln, Stiefeln, Wolle und dickem Webstoff zu beschäftigen. Auch wenn ich mittlerweile mit einem Jackerl die Wohnung verlasse, besteht noch keine temperaturgesteuerte Notwendigkeit, mich in Leggings zu zwängen oder mir Blasen in geschlossenen festen Stiefeletten zu holen. So lau könnte es nebstbei eigentlich noch eine Weile weiter gehen.

Ich habe zwar bereits und natürlich die aktuellen Modetrends auf zig-Hochglanzseiten studiert, bin aber im realen Leben noch nicht auf die entsprechenden (Raub-)Kopien gestoßen.

Aber ich habe eine neue Erkenntnis gewonnen: nehme den Zalando-Katalog zum Beispiel und du wirst von den toll präsentierten Kleidungsstücken in die Untugend der Gier gezogen. Gehst du dann aber online und willst den Einkaufswagen füllen, wirst du sehen, dass die Bilder doch mehr Schein als Wirklichkeit verheißen. Hat der eine Mantel auf dem Foto und am Model tierisch-mega-ultra ausgesehen, so reduziert sich die Begeisterung, wenn der „nackte“ Mantel auf eigenartige Schnittführung und wenig schmeichelhafte Materialien zusammenfällt.

Ich muss mich neu orientieren – da führt kein Weg vorbei!

Was spielt sich da nur ab in meinem Kopf?

Ein grauer Montag – nach einem schwarzen Sonntag!

Die Vorbereitung an sich top. Das Equipment top. Die neuen Laufschuhe von Zoot (mit Drehverschluss) top, wenn gleich noch nicht gut eingelaufen. Die Wetterbedingungen top. – Also alles eigentlich top, um durch die Wachau zu laufen?

Ja, wenn da nicht eine verzogene Verkühlung gewesen wäre und damit verbundenes Schlappi-Feeling. Und vor allem, wenn da nicht in meinem Kopf eigenartige Dinge vor sich gingen, die meinen Brustraum beinahe zum Bersten bringen und trübe Gedanken die an sich schöne Laufstrecke von Anfang an vermiesen würden.

Was spielt sich da nur ab in meinem Kopf?

Vor dem Start ist alles gut: Vorfreude, Motivation, Selbstvertrauen. Mit dem Start aber gibt eine Kehrtwende – und alles ist auf einmal anders. So sehr ich meine – wohl gemerkt – einsamen Morgenläufe, die nun auch mal 180 Minuten dauern können, genieße (vielleicht etwas übertrieben, aber wenn ich samstags freiwillig früh aufstehe und auf Tour gehe, ist das schon eine Art Genuss, auch wenn ich dort dann ab und dann körperliche Ermüdung spüre), dürfte ich anscheinend seit dem Wiener Marathon im April eine kleine Aversion gegenüber „alle laufen in eine Richtung“-Veranstaltungen haben … was auch nicht ganz stimmen kann, denn den World of Life Run im Mai habe ich persönlich als sehr positiv empfunden. Wien und die Wachau kann man so gesehen auch gar nicht miteinander vergleichen. Starten in Wien an die 40.000, sind es in der Wachau grade mal 2.000, die in Emmersdorf gleichzeitig starten (die Halbmarathonisten starten in Spitz) – also gemütlich, familiär, ohne Gedrängel und Geschubse.

Was spielt sich da nur ab in meinem Kopf?

Ich war anfangs weit vorne im Starterblock – Fehler Nr. 1

Ich habe mich vom 3:29:59 Pacemaker verwirren lassen, weil ich ihm unbedingt hinter her wollte – Fehler Nr. 2

Ich bin noch nicht so ganz auf meine neuen Laufschuhe eingestellt, weil die zischen ordentlich ab und der Rest kommt noch nicht so gut nach – Fehler Nr. 3

Ich habe allzubald nur ans Aufhören gedacht und nicht ans Ziel – Fehler Nr. 4

und wohl einige weitere Fehler dazu ….

In Spitz, also zur halben Strecke habe ich tatsächlich aufgehört – mit einer katastrophalen Zeit (1:55! …. das sind 10 Minuten mehr als gewöhnlich :-(; sass dann auf einer Steinmauer und schaute desinteressiert dem Geschehen zu. Bodo hat mich sanft, aber bestimmt, versucht zu motivieren – und da war dann auch ein kurzes Aufflackern, ein „ich schaffe das!“. Ohne Trinkrucksack und ohne Startnummer (weil die hatte ich schon abgenommen) machte ich mich nochmals auf den Weg – langsamer, befreiter (der Rucksack dürfte mich beim Wettkampf doch mehr stören als unterstützen), mit gutem Vorsatz …. der dann aber auch nur ein paar lächerliche Kilometer anhielt. In Weißenkirchen sah ich dann vor meinen Augen eine große Stopp-Tafel. Ich funkte Bodo an, der zufälligerweise mit dem Auto ganz in der Nähe war. Dann befreite ich mich aus dem arg durchschwitzten Gewand und verbrachte den Rest des Tages in einer Art aktiver Agonie.

Heute Morgen hab ich das Lauftrikot dann wieder ausgezogen – keine Lust …. morgen wird´s schon wieder passen – hoffe ich bzw. muss ich mich dann einfach brutal am Schopfe packen und aus dem Morast des Selbstmitleids ziehen.

Allein: ich habe in einem Monat eine weitere Challenge ausgewählt, diese auch mit Steigungen – wie soll ich bis dahin FIT im KOPF werden? Wer immer dazu einen Tipp für mich hat, melde sich bitte bei mir – DRINGEND!

Abschied von Freunden

Eigentlich sollte mein 100. Blog – Jubel / Gratulation / Standing Ovation – etwas Besonderes werden. Habe ich deshalb so lange zugewartet? Oder gab es in den letzten Wochen keine erfrischenden Aufregungen, die es wert gewesen wären, in Nummer 100 erfasst zu werden? Mein derzeitiges Leben spielt sich derzeit mehr als sonst auf einem Drehsessel ab, der sich jeden Tag aufs Neue hurtig um die Achse dreht. Die Wochenenden dieses von allen so stark kritisierten Sommers haben Bodo und ich bis auf wenige Ausnahmen abseits des Wiener Mainstreams verbracht, sodass ich derzeit vollkommen wissenslos bin, was sich so tut in der City. Allein ein kurzer Hüpfer am vergangenen Freitag vom 3. Bezirk in den 1.Bezirk hat mir gezeigt: ich habe nichts verpasst. Meine bislang geliebte Boutique in einer schmalen Seitengasse hat mich durch stets gleich geschnittene und in grau-schwarz eingefärbte Streetwear-Teile sehr enttäuscht und auch der nicht unwesentliche Faktor „Zeigt her Eure Schuhe“ hat mich nicht wirklich aufjuchuuen lassen.

Macht doch nichts, sagt der vernünftige Teil in mir; noch ist es sommerlich warm, was willst du dich also mit dicken Pullis und gefütterten Stiefeletten abquälen?

Außerdem steht derzeit neben der Arbeit und den kurzen Wochenenden natürlich mein Laufen im diffusen Morgenlicht. Und hier ist eine gewisse Traurigkeit zu vermelden: nicht, weil sich das Training nicht immer so easy entwickelt, sondern, weil ich mich in den letzten Wochen gleich von zwei Paar treuen Laufschuhen trennen musste: Die Asics hatten plötzlich an der Ferse nur mehr weichen Gummi anstelle einer griffigen Sohle und das Innenleben zeigte sich an vielen Stellen zerrissen und schaumgefüllt. Bei den Saucony riß der dünne Stoff an einigen Stellen, vor allem die große linke Zehe musste sich bei den letzten Ausflügen wohl wie im Cabrio gefühlt haben. Ihr letztes Rennen habe ich daher am Wochenende insofern spannend gestaltet, als ich auf extrem stark durchweichten Wald- und Forstwegen wie eine Gazelle herumsprang oder zumindest es versuchte. Der Matsch war stellenweise so dick, dass es mir fast die Schuhe aushob. Der neongelbe Farbton wich einem dunkelgrau-braunen Schlammüberzug, der sich auch auf meinen Waden wie ein Tattoo hinaufzog. Keine einzige trockene Körperstelle – aber geil … und der passende Abschluss einer einjährigen Freundschaft – länger hält es leider kein Laufschuh mit mir aus!

Das Ende war dann kurz und schmerzlos und hieß ganz banal: Mülltonne! Schuh links mit Schuh rechts über die ehemals pinken Schuhbänder verbunden sind sie heute gemeinsam von der Müllabfuhr abgeholt worden … den weiteren Vorgang möchte ich mir lieber nicht vor Augen führen!

Die schlauen Füchse unter Euch werden sich jetzt fragen: läufst du beim Marathon am kommenden Sonntag etwa barfuß? Nein, natürlich nicht, denn in weiser Voraussicht habe ich mir das Asic-Modell bereits besorgt und heute morgen leicht eingelaufen – nur ja keine Experimente vor einem Laufevent!

Und ab jetzt läuft quasi der Countdown: wie lange bleibt Ihr jetzt meine Freunde?

Grün hinter den Ohren

Ich habe schon mehrmals über mich und meine Lieblingsfarben geschrieben. Die Leidenschaft zu erdigen Tönen und Tarnfarben ist permanent. Am Wochenende hat mich das trübe Herbstwetter mitten im August in Velden in eine Boutique gelockt – angezogen von einem T-Shirt stand ich dann in der engen Kabine, um eine grün-changierende Hose aus leichtem Stoff zu probieren. Begonnen mit M musste ich doch mit großem Bedauern feststellen, dass ich nicht nur große Füße habe, sondern auch Oberschenkel, die bei italienischen Modeschnitzern nicht wirklich am Speiseplan stehen. Nicht dass ich nicht reingepasst hätte – die Hose saß halt auf knirsch – und da fühle ich mich – ungeachtet der ablehnenden Kopfspende von Bodo – einfach nicht sexy-cool-begehrenswert. L gab es nicht, nur XL – an sich eine mentale Katastrophe, die ich normalerweise sofort ignoriert hätte. Aber das Grün zog mich in seinen Bann, also ließ ich mich herab und schlüpfte in das größer geschneiderte Hosenwerk – bequem und wie auf mich zugeschnitten! Dass sie nach dem ersten spontanen Tragen doch etwas lockerer geworden ist, war abzusehen – Stretch und Elastan leiern halt aus, sobald sie mit 37°C-Körpertemperatur in Berührung kommen. Passend zur Farbe und zum Style wechselte dann auch eine kragenlose, hinten leicht frackartig geschnittene Jacke aus Sweatshirt-Stoff (MEIN Material!) ohne Knöpfe und Taschen vom Kleiderständer in meinen Einkaufsbeutel – so wie sich dieser herbstliche Sommer 2014 gestaltet, werde ich sie wohl bald debüttieren lassen können. Die Verkäuferin hätte mir dann noch ein fast gleich grünes Shirt andrehen wollen, aber genug ist genug – ich bin schließlich nicht Robin Hood! Nein, mir schwebt da eher die Kombination mit Türkis-Aquamarin-Petrol vor … das muss ich demnächst (morgen schon?) probieren!