Cosy Names

Heute Morgen wurde im Radio kurz das Thema Kosenamen angesprochen, weil da ein frisch verliebter junger Mann in arge Bedrängnis gekommen ist und das ganze Land um seine Meinung bittet: er fühlt sich halt nicht als „Schnuffi“!

Woran liegt es, dass Schmetterlinge im Bauch im Hirn des Liebes-verun-Glückten aus dem Ziel der Begierde ein Has-i, Maus-i, Bärl-i, Schatz-i, Bab-y machen? Hat der Liebste lange Ohren? Hat die Liebste eine graue Haut? Verbringt der Liebste die dunklen Monate in seiner Höhle und schleckt ansonsten am Honigtopf?

Unsere österreichische Witzfigur und der Opernball-Star-Junky, „unser“ Richi L., treibt die Wahl der cosy names in aller Öffentlichkeit an die Grenze der Zoologie – was hatten wir da schon alles? sein langjähriges Mausi und Mutter seiner Tschakkeline, dann waren da noch: Bambi, Katzi, Kolibri – und derzeit aktuell das Spatzi – mir wird schlecht!

Ich oute mich hiermit als der unromantische Typ – habe ich doch gleich zu Anfang zu meinem attraktiven Gegen-Pol gesagt: Ich bin kein Schatzi!

So gesehen umrunden wir  jetzt seit fast auf den Tag genau 12 Jahren (!) sämtliche weltweit verwendeten Verniedlichungen und geben uns Kosenamen der „anderen Art“ – die ich aus Gründen der Privatsphäre an dieser Stelle natürlich nicht verraten kann, um nicht doch noch mit Bärli-Hasi-Mausi bestraft zu werden.

Aber und das zum Schluss: ich rufe auf zum weltweiten Casting und sitze gerne in der Jury neuer und origineller Kosenamen, welche die Schmetterlinge im Bauch zum Flattern bringen.

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