Ich habe vor kurzem über meinen Sale-Rausch geschrieben – nun, ich bin wieder nüchtern bzw. kam die Ernüchterung, als ich die online-Bestellungen dann in Händen hielt:
# die sternverzierten Zehensandalen von Cavalli erwiesen sich als einfach haltlos-rutschig-flaches Sohlenwerk
# das locker fallende Kleid von Michael Kors hatte trotz farblicher Anlehnung an ein gesundes Korallenriff nicht den Schick, auch wenn es sich fabelhaft an meine Formen anpasste
# zu viel Pink ist leider nicht alltagstauglich und war im konkreten Fall too shorty, um als Kleid gelten zu können
# die Laufschuhe ließen kaum Platz für das Zehengewurrle an der Spitze und führten sogar im unbewegten Zustand zu einem Schweißausbruch
Meine Enttäuschung hält sich in Grenzen, habe ich meine endgültige Entscheidung doch durch mehrfaches Anprobieren und Posieren und die Akzeptanz meines impulsiven Bauchgefühls getroffen – und keine Angst: das eine und andere und noch ein weiteres schicke Stück haben die Probe bestanden: Willkommen das Shirt von Versace; Hello zum schon leicht herbstlichen saftig-roten Sack-Kleid von Armani und du natürlich auch, du weichfallendes No-Name Kleidchen mit dreiviertel-Arm und drei kräftigen Blockstreifen in Beige-Schwarz-knall-Blau, so luftig, dass es mich demnächst an einem mäßig warmen Sommertag begleiten darf.