Das Wetter am vergangenen Wochenende war ein Wahnsinn! So schön – warm wie im Sommer und bunt wie im Herbst. Am Samstag nach einer schönen Wanderung am Stadtrand Wiens kam der Gedanke, eine Yoga-Foto-Session in der Natur zu machen – Bodo als Fotograf und ich als Model.
Gesagt – getan: nachdem sich der Hochnebel gegen Mittag endlich verzogen hatte, sind wir in den Prater gepilgert auf der Suche nach einem schönen fotogenen Fleckerl Erde, sonnenbeschienen mit Baum, Laub und wenigen Menschen (haha – für genau diese Stellen hat sich die gesamte Wiener Bevölkerung auch interessiert!).
Vor einem alten knorrigen Baum habe ich dann in diversen Asanas gepost – aber hallo: ganz schön anstrengend, da ich ja für mehr als 5 Atemzüge still halten musste. Ich glaube, ich habe den Atem überhaupt angehalten, um nur ja nicht zu wackeln. Von Vrikshasana (Baum) bis zu Shirshasana (Kopfstand) halt einige Positionen, die am Foto halbwegs gut rauskommen (könnten). Der kritische Bick danach: mein Blick zu ernst, im Kopfstand zu schief, das Knie bei Uthita Hasta Padangusthasana nicht gestreckt genug. Besser gefallen mir die Aufnahmen, wo meine Kehrseite – die Schulter- und Rückenmuskulatur und mein Allerwertester zur Geltung kommen – und natürlich der Lockenschopf im Sonnenlicht. … Bodo ist gerade dabei, die gelungenen Aufnahmen zu „optimieren“. Wenn sie fertig sind (gut Ding braucht Weile!), gibt´s den Link dazu.
Ich würde die Foto-Session gerne wiederholen – vielleicht im Botanischen Garten. Viel Zeit bleibt nicht mehr, denn das Laub fällt und fällt und fällt – heute wär das Hintergrundmotiv auch ein sehr nebelverhangenes geworden – für Yoga auch ein sehr schönes Stimmungsbild.
Das Wichtigste an dieser Stelle aber der gemeinsame Spass an der Sache: Bodo kann seinem Hobby einen „Sinn“ geben und ich bin auch mal aktiv dabei, auch wenn dies dann mit harscher Selbstkritik verbunden ist. Wer bekommt schon gerne einen Spiegel vorgesetzt?












