Stiefel ade – Boots bonjour

Ich spüre es in meinen kleinen verhunzten, leicht verbogenen und niedergedrückten kleinen Zehen: der Frühling kommt und damit wandern die festen Stiefel in die zweite Reihe meines „kleinen“ Schuhschranks. Nur: wer darf nun in die erste Reihe? Mit Erschrecken habe ich festgestellt, dass ich eigentlich nicht wirklich über klassische „Übergangsschuhe“ verfüge. Bei mir ist es entweder hot oder cold, offene Zehen und Fersen oder blickdicht in dickes Leder gehüllt. Ich stehe daher wie jedes Jahr vor einem kleineren Dilemma, das sich akut aber zu einer mittleren Katastrophe ausweitet, denn die Außentemperaturen sind momentan weder für das eine Klima noch für das andere geeignet. Und zumal ich kein Pumps-Typ bin und noch weniger ein Ballerina-Girl, bleiben nur mehr Sneakers, abartige Halbschuhe und / oder Boots, die ja in dieser Frühling-Sommer-Saison alles andere verdrängen, was am Fuß schön ausschaut, aber schmerzt.

Sobald die Tage wieder länger werden, flattern auch die unterschiedlichsten Kataloge – Bedürfniswecker – bei der Wohnungstür hinein: Impressionen, Conleys wissen genau, wie sie mich ködern können. Also habe ich bestellt, bestellt – und dann geduldig gewartet, bis Sneakers von Diesel im Jeanslook und Goldrand sowie sehr teure Boots aus Leder bei mir kurz zu Gast waren. Wirklich nur kurz, denn nach mehrmaliger Heim-Modenschau und viel Gedrehe vor dem Spiegel, sprachen Kopf und Bauch mit einer Stimme zu mir: Nein zu den Sneakers, weil meine Converse vom letzten Jahr um einiges besser zu mir passen und ein Goldrand in Größe 41 wie ein hilflos im Wasser schwimmendes Boot wirkt. Nein auch zu den braunen Lederboots mit Steinchen, die im Katalog irgendwie anders aussahen und ihren Preis um gar nichts wert sind. Ich war ziemlich kurz angebunden mit meiner Verabschiedung – Adieu, Ihr passt vielleicht auf einen anderen Fuß!

Also bin ich nach einem langen Arbeitstag und 20 Minuten auf dem Power Plate auf einen Sprung ins Zalando-Land gepilgert – nur mal schauen, was es an schwarzem Schuhwerk gäbe. Schwarz – das tragen doch alle! Mag sein, aber es gibt hin und wieder auch DEN Schuh, der einfach in Schwarz besser zur Geltung kommt. Und siehe da: schon waren zwei Paar sehr unterschiedliche schwarze Seelen im Warenkorb und heute von Bodo netterweise von der Post abgeholt: Stiefeletten von Softclox und schwere Plateauschuhe mit seitlichen Cuts von Jeffrey Campbell. Ich war schon mal kurz in beiden drinnen, sozusagen zum Abchecken, ob das mit uns was wird oder nicht. Bei künstlichem Licht und in der House-Legging mag der Aha-Effekt noch etwas verhalten sein. Es schreit förmlich nach weiteren Heim(lichen) Modenschauen. Und die Kreise, die ich in der Wohnung Probe gehen werde, sind schon vorgezeichnet.

Mein derzeitiges Handicap ist, dass die linke Zehe nach der Hallux-OP etwas länger ist als die rechte und ich dort seit zwei Jahren mit einem kaputten Zehennagel herumalbere, sodass nicht jeder Schuh gleichermaßen gut sitzt. Beim Jeffrey spüre ich es noch deutlicher, dass der rechte Fuß in Summe etwas kleiner ist. Eine absolute Marktlücke! Fast jeder Mensch hat zwei unterschiedlich große Füße, aber das Schuhpaar ist immer absolut gleich groß. Vielen bleibt daher nur, die größere Nummer zu kaufen und sich mit diversen Einlagen behelfen. Bei Bikini-Mode haben es viele doch mittlerweile auch geschafft, Ober- und Unterteil getrennt anzubieten, da Größe S im Hintern meistens ein XL um die Nippel bedeutet. Es wäre doch lässig, wenn man auch bei den Schuhen für jeden einzelnen Fuß die richtige Größe erwerben könnte. Es wird wirklich Zeit, dass der 3D-Drucker in Null-Komma-Null-Nix auf Grundlage eines eingescannten Sohlenabdrucks den optimal sitzenden Schuh ausspuckt. Das wäre revolutionär: Der Basis-Schuh aus dem Drucker & das Design von einem kreativen Geist (wenn es bei einem selbst nicht so weit her ist mit geschmackvoll-herzeigbaren Ideen) … ich fange gerade an, zu träumen, und doch: ich glaube, dass das gar kein Traum mehr ist. Ich habe schon eine Website gesehen, wo man sich seine eigenen Schuhe aus einem Baukastensystem zusammenschustern kann – einziges Manko auch hier: es gibt nur eine Schuhgröße, für beide Füße gleich. DAS würde ICH ändern wollen! Und bis dahin muss ich wohl wählerisch, kritisch und ehrlich zu meinen Füßen sein: sobald was weh tut: Adieu und Baba!

Das fehlende Distanz-Gen

In meinem Bericht zum Thema Parkgarage habe ich kurz anklingen lassen, dass es dem weiblichen Geschlecht ab & dann schwer fällt, den Ticketautomaten bei der Ausfahrtsschranke so passgenau anzufahren, um das Parkticket mit einer grazilen Leichtigkeit im Schlitz verschwinden zu lassen.

Man(n) nimmt an, dass der Frau an sich das sogenannte Distanz-Gen von Geburt an fehlt oder zumindest ab dem Zeitpunkt der Führerschein-Reife.

Ist das tatsächlich so? Ich höre kritisch in mich hinein und muss feststellen, dass ein Körnchen Wahrheit dahinter steckt:

Tiefgaragen an sich erzeugen in mir eine beinahe an Klaustrophobie grenzende Wirkung. Die dicken Striche am Boden, welche die einzelnen Stellplätze voneinander abgrenzen sollten, sind für mich wie ein Korsett. Und auch mit dem Smart ist es nicht immer so einfach, den richtigen Einkehrschwung zu erfassen.

In Tiefgaragen wachsen unverhofft Säulen und Stützen aus dem Boden. In meiner grauen Vorzeit, als ich noch Besitzerin eines typischen Montag-Autos war (fahre Rover und dein Leben ist over!), ist dies tatsächlich in der Zeit zwischen Einparken um 20 Uhr und Ausparken um 5 Uhr früh passiert – ich bin mir immer noch so was von sicher, dass diese böse knallgelbe Stütze beim Reinfahren in die Garage nicht da gewesen ist, sondern sich aus Protest, nicht zum Fest in der Top-Etage eingeladen worden zu sein, nach oben zur Decke gestreckt hat. (beim Rover aber hieß es nach dem Antutschen im wahrsten Sinne des Wortes „game over“!)

Bei Schranken denke ich unweigerlich an eine Guillotine. Bist du zu langsam, wird dir das Auto  auseinander gehackt. Außerdem sind diese Dinger einfach unberechenbar und streiken einen Großteil ihrer Lebensdauer (was dann die Akrobatik vor dem Ticketautomaten wieder ad absurdum führt).

Ticketautomaten, egal, ob mit Sprachkombination oder ohne, führen unweigerlich zur Verwirrung, weil man in der Hektik einfach nicht immer weiß, wo oben und unten ist. Ein Karterl, 2 Seiten, aber 4 Möglichkeiten längs und 4 Möglichkeiten quer, sich dem Schlitz zu nähern. Ein blassgelber Pfeil ist da bei schlechter Beleuchtung auch keine allzugroße Hilfe.

Und da gibt es dann noch die Rampe hinauf oder hinunter, im besten Fall geradläufig, wenn auch eng – und immer stehen irgendwelche Metallteile heraus, die verhindern sollen, dass das Fahrzeug ein Stück Wand mitnimmt. Im schlimmsten Fall aber handelt es sich um ein Parkhaus mit viiiielen Stockwerken und einer durchgedrehten Rampe. Bevor ich beim IKEA-Parkhaus in der SCS freiwillig hinaufschleiche (und später dann hinunterbremse), drehe ich lieber mehrere Ehrenrunden rund um alle open air Parkplätze und gehe ein paar Schritte mehr. Dass Männer hingegen steile Kurven lieben, muss nicht extra betont werden.

Und bin ich dann der Höhle „Parken in der Tiefe“ entkommen, sehe ich mich damit konfrontiert, dass ich vor (besonders rechts von mir) parkenden Autos gerne einen ordentlichen Respektabstand halte. Es könnte ja auch sein, dass so ein Ding auf vier Rädern plötzlich aus der Parklücke springt? Dass ich mit dieser Erwartungshaltung entgegenkommende Fahrzeuge in heilloses Entsetzen versetze, wird mir nur dann klar, wenn mich Bodo „sanft“ drauf hinweist.

Bei all diesen vielleicht qualvoll übertrieben dargestellten Szenarien muss ich ehrlicherweise hinzufügen, dass ich dabei in einem SMART sitze, einer Automarke, die sich mit anderen Klein(st)wagen um den Titel „piccolino“ matcht. Man(n) stelle sich vor, ich würde einen Porsche Cayenne oder einen VW Touareg fahren!

 

Phänomen Ticketautomat in der Tiefgarage

Samstags fahren wir zum Supermarkt in die Tiefgarage, da wir (noch) zu faul sind, unseren Wocheneinkauf an Lebensmitteln (und Prosecco) heim zu schleppen. Wir hatten zwar vor kurzem die Überlegung, uns einen Top-Trolly anzueignen, aber bislang ist es bei der Idee geblieben und Gewohnheit / Bequemlichkeit haben die Nase vorn.

Jedenfalls war am vergangenen Samstag viel los – sowohl im Supermarkt selbst als dann auch in der Tiefgarage. Stau vor der Ausfahrt! Verursacher: ein Autofahrer mit einem Nicht-Wiener-Kennzeichen  – gaaaanz schlimm in den Augen eines echten Wieners. Der arme Kerl kämpft mit dem Ticket-Automat, aber der Schranken geht und geht nicht auf. Hinter ihm schon mehrere andere Autos, von rechts und von links. Kein Ausweichen, keine Umkehrmöglichkeit. Irgendeine genervte Autolenkerin dirigiert einen Kunden mit Einkaufswagerl hinauf, um Hilfe zu holen. Bodo setzt sich mit Gleichmut ins Auto. Ich aus einer unheimlichen Eingebung heraus, schlendere mit leichtem Schritt zu diesem armen Kerl aus Oberösterreich, dem sein Ungeschick urpeinlich ist. Ich frage, was los ist und nehme ihm das Ausfahrticket aus der Hand – und schiebe es mit dem gelben Pfeil voran in den Automaten – und siehe da: Sesam öffne dich, der Schranken geht auf: grünes Licht! Der Oberösterreicher muss sich jetzt tummeln, um die Gunst der Minute auszunutzen. Aber hallo Leute: wo bleibt der Applaus? Ich habe Euch allen den sonnigen Vormittag gerettet? Aber egal: ich habe den Applaus im Herzen. Zufriedenheit überkommt mich, dass ich jemandem mit einer Kleinigkeit geholfen haben zu können. Ein kleiner verblasster gelber Pfeil rettet die Menschheit. Und wahrscheinlich kann nur eine Frau nachempfinden, wie es ist, sich mit dem Ticketautomaten in einer engen Tiefgarage ärgern – und vor allem: blamieren – zu müssen. Es mag klischeehaft sein, aber es stimmt leider: Frauen fehlt oft der Blick für die richtige Distanz zwischen Fahrerseite und Ticketautomat. Meistens ein zu großer Respektabstand, der zu akrobatischen Verrenkungen führt, um zum alles öffnenden Schlitz zu gelangen – da werden Sicherheitsgurt und Fahrertür schon mal zum ärgsten Feind. Manchmal auch mit beängstigender, fast aufdringlicher Nähe, sodass der Seitenspiegel kurz zusammenzuckt. Wie auch immer, es ist einfach peinlich! Wenn hinter einem andere Autos nervös mit den Reifen scharen oder noch peinlicher, wenn niemand hinter einem mit den Augen rollt („typisch Frau!“) und frau den Rückwärtsgang einlegt, um einen neuen Versuch zu wagen.

Ich gebe es zu: auch ich hatte schon den einen oder anderen fehlgeschlagenen Annäherungsversuch mit dem Ticketautomaten. Aber noch nie habe ich versucht, das Ausfahrticket verkehrt herum hinein zu schieben – das ist mir neu – und werde ich auch nicht testen, denn kann ich sicher sein, dass mir dann ein netter Mann aus der Klemme hilft und damit den anderen den sonnigen Tag rettet?

That´s really IT!

Um das Thema IT-Girl zu einem Ende zu bringen: nach besagtem Kabarettabend waren wir noch im ehrwürdigen Palmenhaus nahe der Wiener Oper, einem Hip-Lokal in einem echten ehemaligen Palmenhaus – ein riesenhaftes Glashaus, das sich Bodo und ich ganz gut als Wohnsitz vorstellen könnten – nach dem Motto: in der Auslage leben.

Als wir dort so bei einem Abschluss-Safterl sitzen und die wenigen Rest-Gäste studieren, stutzen wir alle miteinander, denn an einem Tisch sitzt gut und gerne ein Dutzend aufgemaschelte Frauen, die früher einmal Männer gewesen sind. wir googeln: es handelt sich um Transsexuelle, die hier entweder zum Treffen der Selbsthilfegruppe geladen haben oder von „richtigen“ Frauen Schmink- und Dress-Tipps bekommen – who knows!

Auch wenn man versucht, tolerant gegenüber „Anderssein“ zu sein, es befremdet doch ein wenig, oder besser, man muss einfach darüber reden, rätseln, Vermutungen anstellen – tratschen. Und keiner kann mir sagen, dass die „Damen“ nicht genau wissen, dass man sie anstarrt und über sie spricht. Irgendwie bekomme ich da ein schlechtes Gewissen: diese Personen haben sicher viel Leid erfahren. Sich in einer Haut zu befinden, in der man sich fremd fühlt, muss schrecklich sein. Eine Möglichkeit zu finden, sich selbst zu finden, ist großartig – in diesem speziellen Fall aber mit viel körperlichem und auch seelischem Schmerz verbunden. Bis es dann endlich so weit ist, dass man sich mit engen Röcken, noch engeren Pullis, stark geschminktem Gesicht, Perücke und High Heels auf die Straße wagt, dauert. Und da tut es sich einer jeden einzelnen von diesen „neuen Frauen“ gut, wenn es Gleichgesinnte gibt, um sich auszutauschen, um sich Tipps zu holen, um – nicht allein zu sein. In der Gruppe ist man stark, in der Gruppe kann man sich auch mal verstecken oder sich in den Vordergrund stellen, aber in der Gruppe findet man Halt.

So gesehen ist jede einzelne dieser Personen, die sich nach einer langen Suche selbst gefunden haben: IT-Girls!

Kulisse und real life

Neulich – sprich am letzten Tag des kürzesten Monats – waren wir mit Freunden im Kabarett. Irgendwann muss man ja lachen, und wenn man dafür Eintritt zahlen muss. Der „Tatort“, ein Etablissement im tiefen Hernals, in der Kulisse. Geschickt gemacht: freie Sitzplatzauswahl, keine Reservierungen, dafür aber gute Wiener Küche. Kein Wunder also, dass ca. 200 lachgierige Wiener und „Zuagraste“ sich schon um 18 Uhr vor den geschlossenen Toren einfinden, um einen guten – den besten? – Sitzplatz zu ergattern. Wir wähnen uns ganz vorne seitlich als gut aufgehoben und schieben uns eng gedrängt an einen Tisch, wo noch gut 6-8 weitere Gäste Platz nehmen werden, um sich mit Wiener Schnitzel, Linsengemüse und einem großen Gupf Maronipüree (mit einem noch größeren Gupf Schlagobers) den Bauch vollzuschlagen. Lacht es sich dann besser als mit leerem Bauch? Wir vier in unserem Eck gestalten die 2 Stunden bis zum Beginn der Vorstellung als eigene Lachshow. Aber irgendwann so gegen halb 8 gehen uns die Schmähs aus, und wir warten voller Ungeduld auf den jungen Kabarett-Neuling aus der Weststeiermark, gut aussehend, Gitarre und Singstimme als Markenzeichen, die Aussprache so, dass die mittleren Plätze knapp vor der Bühne nicht unbedingt als die besten zu bewerten sind.

90 Minuten lang werden unsere Lachmuskeln trainiert. Im Nachgang reflektieren wir die zum Teil bissigen Pointen zu Themen Familie, Liebeskiste, Politik. Das Paradoxe ist ja, dass man im Kabarett über Dinge lacht, über die man im IRL (in real life) eigentlich nie und nimmer lachen würde. Ein Kabarettist verfälscht die Wahrheiten des täglichen Allerleis so arg, dass der Betrachter hierbei wohl seine Mitmenschen veräppelt sieht, aber nie drauf kommen würde, dass er da selbst eigentlich auf die Schaufel genommen wird. Kabarett hat eine sehr lange Tradition und ist aus dem Wunsch entstanden, sich über Missstände im Kaiser-/Königreich äußern zu können, ohne dabei Angst haben zu müssen, wegen scharf gemeinter Äußerungen aufs Schafott zu wandern. Denn Kaiser, Könige, Politiker sind die letzten, die kapieren, dass man über sie lacht. Und weil wir gerade im Endspurt der Faschingssaison sind: in diversen Faschingssitzungen, egal, ob in Villach oder Mainz, wird doch all das pointiert zur Sprache gebracht, was das Jahr über den normalen Staatsbürger auf- und erregt hat – und man lacht, obwohl man´s eigentlich zum Weinen finden müsste. Spricht man deshalb von: ich habe Tränen gelacht? Liegen Humor und Freude so nahe neben Frust und Leid?

Ist es aber nicht auch schön, wenn man über sich selbst lachen kann? Wenn man sein eigenes Kabarett zelebriert und sich die eigenen Schwächen durch einen verzogenen Spiegel anschaut? Wird man draus was lernen und ändern? Oder wird daraus ein eigenes Markenzeichen?

Ich glaube, ich mache mich ab & dann selbst gerne zur Lachfigur – und wenn es nur meine elastische Haut ist, die sich gerne zu Grimassen verformen lässt.

Following the IT

Mein Fotograf meinte zu meinem gestrigen Blog, dass meinerseits ein bisschen Neid zu verspüren gewesen wäre, weil ich mich nicht als It-Girl bezeichnen kann. Und außerdem sei ich einem Irrtum auferlegen, denn „IT“ bedeutet richtig betrachtet „mit dem gewissen Etwas“ – mmmh, unter diesem Aspekt gesehen, meine ich, dass jede Frau, jeder Mensch das gewisse Etwas in sich trägt, sei es mikrobenklein, gebirgsgroß oder so groß wie ein hohler Kürbis. Wahrscheinlich kommt es auf den einzelnen drauf an, was er mit dem „IT“ anfängt / anfangen will.

Ein richtiges IT-Girl will jedenfalls im Scheinwerfer-, Blitz- und Rampenlicht stehen, macht die Nacht zum Tag und genießt jegliche Art von Aufmerksamkeit und fühlt sich allseits geliebt.

Aber auch eine graue Maus hat den IT-Faktor, bleibt aber lieber unbeachtet; der Beliebtheitsgrad ist nur wenigen Vertrauten vorbehalten und mit weiteren Liebesbezeugungen wird gegeizt. Ist eine graue Maus, ist ein Mauerblümchen dadurch weniger glücklich als ein IT-Girl Glück vorzutäuschen vermag?

Eine graue Maus leidet leise, Tränen werden nur am Klo, unter der Dusche oder ins Kopfkissen vergossen. Gerät ein IT-Girl in den Zustand der Verzweiflung, wird lauthals und hysterisch getwittert / gepostet und wie auch immer gebrüllt.  Aber brauchen nicht beide gleichermaßen jemanden, der einen zum Trösten in den Arm nimmt?

Nein, ich bin kein schrilles, lautes IT-Girl – und nein, ich bin nicht neidisch, denn ich weiß, dass auch ich einen Funken des gewissen Etwas in mir trage. Ich muss das nicht laut hinausposaunen und glaubt mir, ich habe mich gestern wahnsinnig darüber gefreut, dass die Verkäuferin am Bäcker-Kiosk, wo ich meistens mein Büro-Weckerl kaufe (und manchmal auch etwas Süßes), zu mir gemeint hat: „Sie sind immer so toll – so anders – so besonders gekleidet!“

That´s IT!

Der Wiener Opernball naht. Die Oscar-Verleihung in Los Angeles naht. Und damit die Aufregung so mancher Damen und Herren: Bin ich berühmt? Wie werde ich berühmt? Ich bin berühmt!

Das neue Lebensziel: ich will ein IT-Girl werden. Die Recherchen dazu – heute im Radio zu hören – waren recht interessant: a) musst du bereit sein, etwas zu tun, was ein „normaler“ Mensch nie tun würde – man sprach sogar von Exhibitionismus! -, b) solltest du von Natur aus oder gegen Einwurf kleiner Scheine bei einem Meister des Skalpells Körbchengröße C aufweisen, c) wäre es hilfreich, wenn du einen dicklippigen Kuss- bzw. Schmollmund hast, d) kann der Kontakt zu einem Fotokünstler (der auch im Photoshop tough ist) wahre Wunder wirken.

Wahrscheinlich gibt es noch weitere MUST, um ein IT zu werden – ich kann jetzt schon sagen: I am what I am, but I´m not It! Denn a) halte ich nichts davon, im kurzen Kleidchen ohne Dessous breitbeinig aus einem Car 2 Go ins Fettnäpfchen zu steigen, b) bleibe ich beim ABC der Körbchen gerne auf natürlichem Wege bei dem, was sich im Laufe der Jahre entwickelt hat, c) küsse ich gerne und kann auch schon mal schmollen, aber das funktioniert bestens ohne Einspritzdrüse. Zu d) muss ich allerdings zugeben, dass ich einen sehr guten Draht zu einem Fotokünstler habe, der Abbilder von mir schon mal in malerisches Schwarz-Weiß setzt, wenn die Farbe ach so grell das Auge beleidigt.

Was ist so schön daran, IT-Girl zu sein? Ich muss mich entscheiden, ob ich ein Klappergestell mit andauerndem Hungergefühl sein will oder eine knallige Üppigkeit an den Tag legen will. Ich muss mir mit Sandaletten in XX-high unnatürliche Größe verschaffen und riskiere damit verkürzte Achillessehnen. Ich muss viel Sitzfleisch beweisen, denn für die perfekte Frisur, das perfekte Make-up, die perfekten Finger- und Zehennägel vergehen viele Stunden, in denen ich still halten muss. Und was macht IT-Girl beim Friseur? sich selbst in den diversen Gazetten und Tratsch-Magazinchen abgebildet sehen oder noch schlimmer: sich NICHT zu sehen? Neid, Eifersucht, Frust, neue Termine beim Schönheitschirurgen, viel Geld für Kleider & Schuhe. Wo führt das hin? Sicher nicht zu Glück und Zufriedenheit. Nur vom IT alleine wird frau sicher nicht reich. Welche Lebensdauer hat ein IT-Girl? Eine kurze Modesaison? Solange, bis einstudierte Exzesse nur mehr ein Gähnen produzieren? Solange, bis das IT dann plötzlich OUT ist? Was kommt danach?

Und was für mich das Schlimmste ist: IT heißt in meine Sprache übersetzt: ES! Welche halbwegs vernünftige Frau mit ein bisschen Grips im Köpfchen will sich zum Neutrum abstempeln lassen?

Ich bin jedenfalls ich!

In der Auslage sitzen

Wien Mitte war früher der Ort, wo der Balkan begann. Das war zu einer Zeit, als der Anknüpfpunkt zum Wiener Flughafen mit dem CAT eine Mega-Baustelle war, als das neu entstehende Gebäude – the Mall – gefährlich nahe dem U-Bahnschacht kam und einige Sachverständige und Statiker nervös die Eisen begutachteten, zu einer Zeit, als der Ort schlechthin eine Schande für Wien war, vergammelt und versandelt – und das auf der Rückseite des Hilton Hotels am Stadtpark und der Steffl zum Greifen nahe. Mittlerweile hat es sich so gut wie ausgebaustellt, in die Mall sind altbekannte Geschäftsketten eingezogen darunter ein Mini-Supermarkt, der auch an Sonn- und Feiertagen geöffnet hat, wo es aber so eng ist, dass man nur so viel einkaufen kann, wie man selbst zu tragen vermag. Und am Eck zum Platz, da gibt es die Spar-Snack-Bar, die wir vor kurzem für uns entdeckt haben, denn das Glas – sehr guten – Proseccos kostet dort nur € 3,– (100 Meter weiter in unserem eigentlichen Stammlokal € 4,50 und beim Bäcker, der zum Feierabend mit Brot und Wein lockt, gibt es gar keinen italienischen Sprudel), wird in anständig bauchigen Weingläsern serviert – bei den schmalen Sektflöten weiß meine nicht mal so groß geratene Nase nie, wohin sie sich biegen soll, und außerdem muss man den Kopf unangenehm weit in den Nacken legen -, es gibt knusprige Toast mit allerlei Füllung (mein Favorit ist der Pariser Toast mit Brie und Ruccola) und, wie gestern erst entdeckt, die superschön antik anmutend verpackten dickbäuchigen Mandelkekse, die so intensiv nach Amaretto und Marzipan schmecken … mmmh! Hinter der Theke werden Pasta und Salat frisch zubereitet. Die Einrichtung ist schlicht mit Hochtischen und Barhockern, wohl überlegt, weil hier meistens nur auf die Schnelle gegessen wird. Wer schon mal länger auf einem Barhocker gesessen ist, versteht mich: es ist für die Beine nicht allzu angenehm, auch wenn man die Füße an der Reling einhaken kann. Daher wird man hier nicht so lange sitzen bleiben, wie in einem tiefen Fauteuil oder einem weichen Lederstuhl. Interessant sind die schmalen Tische entlang der Glasfassade: hier sitzt man nebeneinander, was die Kommunikation etwas erschwert oder allein – ein wohl durchdachter Schachzug in einer Zeit, da sehr viele Singles unterwegs sind bzw. Menschen, die einfach in Ruhe (gut) essen/trinken und die eigentlich mit niemandem reden wollen (!?).  In der Mittagspause zum Beispiel kann ich mir schon gut vorstellen, dass man bewusst in Ruhe gelassen werden will. Trotzdem ist man nicht vollkommen isoliert, denn hier an diesem Eck hat man zwar den ganzen Trubel, der da draußen vor den U- und S-Bahnabgängen herrscht, im wahrsten Sinne des Wortes ausgesperrt, ist aber in irgendeiner Form doch Teil des Ganzen. Sofern man sich nicht gerade in einer Zeitung vergräbt oder in irgendwelchen Apps, schaut man unweigerlich auch ab und dann hinaus und fängt den einen oder anderen Augenblick eines Fremden auf – hier in der Auslage sitzend sozusagen, man ist nicht allein, findet Ablenkung, kann sich auch mal amüsieren, wundern oder schrecken über die Gestalten da draußen in ihrer Hektik, mit all ihren Sorgen und Ängsten und Freuden. Die Snackbar wird zum Hort der Geborgenheit und des Beobachtens. Vice versa ist es aber eher unwahrscheinlich, dass man beim Essen/Trinken beobachtet wird, denn nur der wird sehen und erkennen, der innehält mit seinem Schritt.

Wer mich ein bisschen kennt, weiß, dass ich ein recht gutes Bauchgefühl für Raumatmosphären habe, nennt es Fengshui oder Shengfui oder einfach einen primitiven Hausverstand oder elegant ausgedrückt „Raum-Yoga“ (Achtung! Das ist MEINE Erfindung!). Diese Snackbar ist so ein kleiner, fast unscheinbarer Hort. Auch die Bedienung trägt dazu bei, dass man sich für eine Weile ganz wohl fühlt: freundlich, aber nicht aufdringlich. Wer sich die Architektur genauer anschaut, wird entdecken, dass gar nicht viel Bahö-Baha gemacht wird: dunkler Holzboden, schlicht geölt, eine schwarze Rückwand als Tafel ausgebildet, einfache Tische mit beige-glänzenden Sets, ein bisschen dezentes (echtes) Grün und der asiatische Sumo-Koch, der die rohen Nudeln ins heiße Wasser gibt – ach so, der Koch ist ja nicht gebaute Architektur, wirkt aber wie ein Fels in der Brandung.

Genug geschwärmt! Macht Euch selbst ein Bild oder nehmt meine Zeilen als Ansporn, Eure eigene Auslage zu finden. Entdeckt, was Ihr draußen zu sehen bekommt und findet heraus, wie Ihr Euch selbst fühlt – das ist „Raum-Yoga“ – kapiert?

Po zu groß für die Linse

Heute Morgen, besser gesagt, heute Vormittag, denn am Sonntag gönne ich mir ein sportfreies Ausschlafen – und deshalb gibt es Frühstück erst nach der Kirche. Jedenfalls dient unser Hochtisch mehr als Ablage als dass er wie ein Esstisch ausschaut. Bodo nutzt die große Fläche gerne als Ablage für Post, Computerzeitschriften und die Fotoausrüstung wird auch hier ab & dann zwischengelagert. Und nachdem es gestern ein kleines Zeitfenster gegeben hat, das Bodo für eine Panoramaaufnahme am windgepeitschten Terrassendeck genutzt hat,

siehe Link:

Wien_Panorama

landete die Canon mit dem Riesenobjektiv auf besagtem Tisch. Aber für das sonntägliche Frühstück muss Platz gemacht werden – ein „sanfter“ Hinweis, und Bodo richtet das Objektiv auf mich, besser gesagt auf meine Kehrseite, löst aber mit einem Grunzer nicht aus und meint hämisch: „Der ist zu groß – der passt da nicht rauf!“ Wenn ich nicht ich wäre, hätte das jetzt das Ende eines harmonisch-verregneten Sonntags bedeutet. Was jetzt nicht bedeutet, dass es bei meinem Gegenüber kein kleines „Aua!“ gegeben hätte …

Männer tun sich schon schwer, die richtigen Worte zu finden, wenn es um bestimmte Körperteile und Formen des weiblichen Geschlechts geht. Ein harmlos gemeintes Adjektiv – und der Haussegen liegt schief. Besonders, wenn es um den weiblichen geographischen Mittel-, ähem, Schwerpunkt geht, also das Becken und die beiden kugelförmigen Muskelpackerln, die das Ganze abrunden. Frauen sind da sehr empfindlich. Apfel, Birne oder Kartoffel? Knackig, dellig, mit oder ohne Falte? Prall, rund oder wie zwei müde Säcke? Sexy oder peinlich? Perfekt oder einfach ein Star?

Jennifer Lopez hat ihren Po mit 250 Millionen Dollar versichert.

Kim Kardashian presst ihren Body bewusst in auf die Haut geschneiderte Edelroben.

Beyoncé Knowles mag es auf der Bühne gerne Body-like und shakert mit ihren Backen.

Paris Hilton mag es luftig und vergisst schon gern auf Spitze und Satin.

Victoria Beckham zeigt all over Size Zero und meint (zu Recht), dass sie nackt betrachtet, gar keinen Hintern hat.

Der Preis für den größten Promi-Po geht aber an Coco Austin, der unbekannten Ehefrau von Ice-T.

Die Star-Magazetten schreiben also vom:

  • sexy Po
  • perfekten Po
  • Model-Po
  • heißen Po
  • imposanten Po
  • knack- Popo
  • schönen Po
  • Star Hintern
  • winzigen Popöchen
  • runden Po
  • Wackel-Po

Und Männer flüstern gerne: „Was für ein A….!“ Müssen sie auch, denn wenn ihnen das Objekt der Begierde die kalte Schulter zeigt und kurz darauf den Rücken, bleibt der Blick ohne Zweifel dort hängen, wo man(n) einen herben Klaps setzen kann und wo man(n) gerne kneterische Fähigkeiten unter Beweis stellt.

Frauen sind zu wenig oft mit ihrem Gluteus maximus zufrieden. Komisch eigentlich, denn die eigene Rückseite kann frau nie in ihrer unverzerrten Pracht sehen, kann sich daher eigentlich kein objektives Bild über die Wirkung ihres Hinterteils machen: steht frau vor dem Spiegel, um einen Blick auf Jeansfigur zu werfen, passiert dies einseitig und mit verrenktem Hals. Und Fotos sind sowieso nicht aussagekräftig (passend zum Titel meiner heutigen Gedanken). Aber jede Frau ist sich dessen bewusst, dass ihre Geschlechtsgenossinnen nur zu genau den Fokus auf den Po der anderen richten – vergleichend, kritisch, neidisch, selten bewundernd (das wär nicht ehrlich) – und das macht nervös!

Ich habe mich einigermaßen arrangiert mit meinem Po und richte meinen skeptischen Blick schon eher auf meine ausgeprägten Oberschenkel, die es mir manchmal erschweren, eine passende Hose zu finden. Nichtsdestotrotz tu ich was für meine Sitzmuskeln – meinen Jahresvorsatz, weniger oft mit dem Lift ins Dachgeschoss zu fahren, und stattdessen keuchend die fast 100 Stufen zu erklimmen, halte ich bis dato ein. Und im Stehen kann man fast überall und unbemerkt kurze Kontraktionen der Gesäßmuskulatur durchführen – das 100 Mal am Tag und man(n) wird sich bald die Zähne ausbeißen!

Stell dir vor, der Strom macht blau!

Nachrichten der letzten Tage sprechen darüber, dass der starke Schneefall starke Bäume und damit  Oberleitungen in die Knie gezwungen hat. Deshalb sitzen einige Tausend Menschen im Dunkeln und frieren. Das bringt mich ins Grübeln:

Stell dir vor, der Strom macht blau!

Stell dir vor, der Strom hat ein Burn out.

Stell dir vor, der Strom nimmt sich ein Sabbatical.

Stell dir vor, der Strom hat genug von schlecht bezahlter Arbeit und geht in Streik.

Stell dir vor, der Strom wandert aus.

Stell dir einfach vor, dass der Strom plötzlich nicht mehr da ist. –

In unserer verwöhnten Gesellschaft ein Fiasko!

In der Früh kommt nur kaltes Wasser aus dem Duschkopf.

Dir bleibt nur eine Kaffeebohne, an der du kaust, um dein Koffein-Depot aufzufüllen. (Es ist nicht ratsam, luftdicht verschweißte Nespresso-Tabs mit den Zähnen aufzubeißen und sich das schwarze Pulver über einen Strohhalm in die Schleimhäute zu ziehen.)

Das Laufband im Fitness-Club bleibt stumm.

Das Vitamin D versteckt sich in der dunklen Solarium-Kapsel.

Elektro-Autos sind out, noch bevor sie den Status It-Car erringen konnten.

Du beißt dir die Zähne an der Tiefkühlpizza aus, und in der Mikrowelle herrscht nur eine laue Brise.

Du kannst dein Handy / Smartphone nicht mehr aufladen und bist ohne App handlungsunfähig.

Du bist abgeschnitten von Facebook, Skype, Google, … – die worldwideweb-community versinkt in der Steinzeit.

Zalando, Amazon und andere Online-Shops verlieren ihre KundInnen.

Die Konsequenzen?

Deine Haut wird zwar rot, aber straff, denn je kälter es an deiner Körperoberfläche ist, desto mehr ziehen sich die Fettzellen im Inneren zusammen.

Du spürst den reinen Geschmack, klaren, kalten Wassers und fühlst dich nachhaltig erfrischt.

Bewegung an der frischen Luft beansprucht jeden Muskel und kräftigt nebstbei auch deine Sinne.

Du entwickelst eine gewisse Demut gegenüber unserem lebensspendenden Feuerball.

Du entstaubst dein altes Fahrrad oder gehst doch zu Fuß.

Du füllst deinen Magen mit den Früchten der Natur und gehst sorgsamer mit diesen Gaben um.

Du nimmst die Personen in deiner unmittelbaren Umgebung, in deiner Nachbarschaft und sprichst (!) – du hörst deine eigene Stimme, und dein Daumen streichelt wieder über Wangen anstelle über Buchstabentasten.

Unsere Welt wird wieder kleiner; der Mikrokosmos wird ganz groß.

Wir haben alles, was wir brauchen.

Ganz so einfach ist es natürlich nicht, denn es gibt gewichtige, übergreifende Gründe, warum ein Strom-Aus Gefahr für Leben und Gesundheit bedeuten würde: Operationen könnten nur mehr mit Unterstützung von Notstromaggregaten durchgeführt werden. Lebenserhaltende Maschinen würden das Gegenteil bewirken. Der öffentliche und der individualisierte Verkehr würden zum Erliegen kommen. Die Weltwirtschaft würde zusammenbrechen, weil das Schreien der Broker ohne Echo bliebe. Und weil der Mensch ja evolutionsbedingt immer einen Fussel Böses in sich trägt, würde Gewalt unbeschwert durch die Straßen ziehen können.

Lieber Strom!

Lass dich nicht von weißen Schneemassen, dicken Ästen und sonstigen Hindernissen zu Fall bringen. Wir halten deine Lei(s)tung hoch und versuchen, dir dein Leben so angenehm wie möglich zu machen.

Lieber Strom: lass mich nicht allein!